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VonTeam-Gebaeudemanagement

Open-Space-Büro: Raumbegrünung

Pflanzen verleihen Räumen oftmals eine angenehme Atmosphäre. Wir haben uns deshalb ganz bewusst für eine individuelle Raumbegrünung entschieden.

Im Flurbereich bilden die zwei grünen Wände optisch das Entre zum Open-Space-Büro. Am Verweilplatz (Couch) befindet sich ein beidseitig begrünter „Raumtrenner“. Zusätzlich hat jeder Arbeitsplatz eine Pflanze, die auf die Apothekerschränke gestellt wurde. Durch die bepflanzten Kästen ist weniger Ablagefläche für Unterlagen vorhanden, wodurch ein aufgeräumter Eindruck entsteht. Moosbilder an der Wand des Abteilungsleiters und Stellvertreters unterstützen die grüne Wirkung.

Grüne Vielfalt.

Dank der Pflanzen haben wir eine schöne Atmosphäre geschaffen, in der das Wohlbefinden der Mitarbeitenden gefördert und das Raumklima verbessert wird.

Begrünung im Flur vor dem Open-Space-Büro.

 

Ein Wandtrenner aus Pflanzen.

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Open-Space-Büro: Grüne Elemente

In früheren Beiträgen haben wir bereits über die Grundsätze unseres Open-Space-Büros geschrieben und Ihnen auch den verlegten Teppich genauer vorgestellt. Eines fällt auf: Grüne Elemente werden immer wieder sichtbar.

Stühle und Teppichboden – die Farbe Grün ist präsent.

Wir berücksichtigen grüne Elemente im Open-Space-Büro, da die Farbe „Grün“ viele positive Eigenschaften innehat:

  • Grün stärkt Konzentration und Kreativität
  • Grün fördert Toleranz
  • Grün schafft Ruhe und Harmonie
  • Grün steht für den Frühling und die Natur
  • Grün steht für die Erneuerung nach dem Winter
  • Wir gehen einen neuen grünen Weg
  • Der grüne Weg im Teppich verbindet die Arbeitsbereiche
  • Der neue grüne Weg ist symbolisch im Bodenbelag erlebbar und erinnert uns daran, dass wir Nachhaltiges schaffen möchten

Beim Blick in den Raum fallen die grünen Elemente direkt auf.

In der Kombination mit der Farbe Weiß ist eine ruhige Arbeitswelt entstanden. Nach einigen Monaten im Open-Space-Büro können wir die positive Wirkung der grünen Elemente bestätigen. In unserem nächsten Beitrag berichten wir über das Thema “Arbeitsweise”.

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Open-Space-Büro: Einrichtung

In unserem heutigen Beitrag möchten wir etwas mehr zu den Einrichtungsgegenständen in unserem Open-Space-Büro erzählen. Grundsätzlich gilt: Bei der Auswahl der Büroeinrichtung haben wir auf nachhaltige Aspekte geachtet. Die Möbel bestehen aus re­cy­c­ling­fä­higem Material und demontierbaren Bauteilen.

Unsere Schreib- und Besprechungstische sowie Schränke wurden von Steelcase produziert und sind C2C-zertifiziert. Der ebenfalls C2C-zertifizierte Bürostuhl, Modell Aeron, ist von Herman Miller hergestellt worden. C2C bedeutet dabei „Cradle-to-Cradle“ also „von der Wiege zur Wiege“ und beschreibt das Prinzip eines Kreislaufes. Einzelteile der Möbel können nach ihrem Einsatz im Open-Space-Büro erneut verwendet und für den Bau neuer Einrichtungsgegenstände genutzt werden. Sie werden also nicht entsorgt, sondern sind wiederverwendbar.

Das C2C-Prinzip ermöglicht einen schonenderen Umgang mit Ressourcen.

Im Open-Space-Büro sind sowohl Einzelarbeitsplätze als auch kommunikative Arbeitsinseln vorhanden. Dadurch sind mehrere Besprechungsmöglichkeiten und Treffpunkte im Raum verteilt entstanden, die je nach Besprechungssituation oder persönlicher Arbeitsweise genutzt werden.

Besprechungen finden häufig an der Working Bench statt. Auf einem Bildschirm können Pläne, Grafiken und Videos gezeigt werden.

Dank höhenverstellbarer Schreibtische können wir auch mal im Stehen arbeiten und so etwas Gutes für unseren Rücken tun.

In einem späteren Beitrag unserer Reihe zum Open-Space-Büro gehen wir näher auf das Thema „Grüne Elemente“ ein.

 

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Open-Space-Büro: Beleuchtung und Licht

Licht spielt eine große Rolle dabei, wie Räume wirken und wie sich Menschen darin fühlen. Für das neue Büro haben wir deshalb ein Beleuchtungskonzept entwickelt. Da das gesamte Open-Space-Büro auf Grundlage des Nachhaltigkeitsgedankens geplant wurde, sollte die Beleuchtung möglichst ressourcenschonend sein.

Individuelle Lichtgestaltung am Arbeitsplatz durch Stehleuchten.

Im Open-Space-Büro haben wir ganz unterschiedliche Arbeitsbereiche: Einzelarbeitsplätze an Schreibtischen, eine Workbench und einen größeren Besprechungsraum. Das Beleuchtungskonzept ist jeweils auf diese verschiedenen Arbeitsbereiche ausgerichtet, weil sich die Anforderungen je nach Arbeitsbereich unterscheiden.

Wir haben eine „Standard“-Grundbeleuchtung sichtbar in die Decke integriert. Je nach Helligkeit im Raum, können wir die Lichter dimmen. Zur Unterstützung und individuellen Einstellung befinden sich an jedem Arbeitsplatz Stehleuchten. Sie sind mit einer Tageslicht- und Präsenzsteuerung ausgestattet.

Offene Strukturen – mehr Helligkeit.

Insgesamt ist das Licht dadurch, im Vergleich zu anderen Büros in der Kreisverwaltung, individueller und „digitaler“ geworden. Durch die dynamische Lichteinstellung schaffen wir eine Wohlfühlatmosphäre, die für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter individuell angepasst werden kann.

Dank der offenen Bauweise des gesamten Open-Space-Büros fällt außerdem sehr viel Tageslicht in den Raum. Oftmals kann künstliches Licht also einfach mal aus bleiben.

Der nächste Beitrag der Blog-Reihe handelt von der Einrichtung im Open-Space-Büro.

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Open-Space-Büro: Teppichboden

„Verwaltungsgebäude” – da denkt man sofort an lange Flure mit dunklen Teppichböden und kahlen, weißen Wänden. Solche Flure finden wir auch hier im Kreishaus. Wenn man jedoch auf der dritten Etage im rechten Gebäudeteil aus dem Aufzug kommt, wird man schnell feststellen: Hier wurde ein warmer und freundlich wirkender Bodenbelag verlegt. Warme Grautöne kombiniert mit grünen Farbelementen.

Der Übergang in das neue Open-Space-Büro ist deutlich sichtbar.

Grau und Grün: Pflastersteine und Moos.

Der neue Teppich war bereits vor seiner Verwendung in unserem Open-Space-Büro ein Teppich. Er wurde recycelt, denn die Schonung unserer Umwelt und die Einsparung verwendeter Ressourcen werden zunehmend wichtiger. Diesen Nachhaltigkeitsgedanken wollten wir in der Kreisverwaltung Viersen mit Leben füllen.

Wir haben uns deshalb einen Partner ins Boot geholt, der die gleichen nachhaltigen Ideen hat. Der Auftrag wurde an das US-amerikanische Unternehmen „Interface“ vergeben, welches sich für Nachhaltigkeit einsetzt und dies auch in seinen Produkten widerspiegelt. Ziel des Unternehmens ist es, die CO²-Emissionen vollständig abzubauen.

Nachhaltigkeit ist immer auch mit der Natur verbunden. So verbindet der Teppich Elemente der Stadt, des Arbeitsplatzes und des alltäglichen Treibens. Verdeutlicht wird dies durch warme Grautöne, die an ein Kopfsteinpflaster erinnern. Dazu werden grüne Elemente kombiniert, die die Natur symbolisieren. Es scheint, als seien Pflastersteine mit Moos bewachsen. Da war der Name „Moss in Stone“ bei den Verantwortlichen schnell gefunden. Das Besondere an dem Teppich: Durch einen speziellen, selbsthaftenden Film können die einzelnen Teppichplatten verlegt werden, ohne verklebt zu werden. Sollte der Teppich irgendwann einmal ausgetauscht werden müssen, kann er leicht entfernt werden.

Eine weitere Besonderheit ist das Licht im offenen Büro. Mit diesem Thema wollen wir uns im nächsten Beitrag befassen. Sie dürfen gespannt sein.

Der Teppich fügt sich perfekt in das Open-Space-Büro ein.

 

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Open-Space-Büro: Positiver Raum

In unserem zweiten Beitrag zur Blogreihe über das Open-Space-Büro stellen wir Ihnen unser Raumkonzept vor.

Während der Planungsphase begannen wir damit, nach nachhaltigen Einrichtungsgegenständen Ausschau zu halten. Dabei stießen wir beispielsweise auf Möbel, die nach dem nachhaltigen Cradle-to-Cradle-Prinzip hergestellt werden. Zu diesem Thema werden wir noch einen separaten Beitrag veröffentlichen. Inspiriert von dieser Nachhaltigkeitsidee, entwickelten wir den Wunsch nach einer möglichst offenen und luftigen Bürostruktur.

Offene Raumstrukturen im Open-Space-Büro.

Der Produktdesginer David Oakey hat diese nachhaltige Denkweise vorangetrieben und den Grundsatz verfolgt: Die Natur hat auf den Menschen eine regenerierende Wirkung.

Um eine solche Wirkung entfalten zu können, muss die Natur in das Open-Space-Büro einziehen. Das Biophysic bzw. Biomimikry Design versucht Modelle aus der Natur auf Einrichtungsgegenstände zu übertragen. Ein Beispiel dafür ist der verlegte Teppichboden. Er sieht aus, als würde sich Moos durch Pflastersteine kämpfen. Deshalb scheint es, als würde sich die Natur ihren Lebensraum zurückerobern. Dank weiterer grüner Elemente bietet das Open-Space-Büro eine angenehme Raumatmosphäre.

“Man fühlt sich wohl, weil man die grünen Farbtöne wahrnimmt”.

Bei der Farbauswahl der Einrichtungsgegenstände oder der Wände beschränken wir uns größtenteils auf Weiß, Grün und Grau. Damit schaffen wir den perfekten Rahmen für das Experiment “Open-Space-Büro”. Denn zu diesen Farben passen nachhaltige Möbel und offene Raumstrukturen perfekt! In diesem positiven Raum im Kreishaus fühlen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung “Gebäudemanagement” sichtlich wohl.

Weiß, Grün und Grau: Diese Farben dominieren im Open-Space-Büro.

In unserem nächsten Beitrag berichten wir über die Einrichtung.

VonTeam-Gebaeudemanagement

Open-Space-Büro: Grundsätze

Mit diesem Beitrag starten wir nun die Blog-Reihe zum neuen Open-Space-Büro im Kreishaus. In den kommenden Wochen möchten wir zu einzelnen Elementen der neuen Arbeitswelt, wie z.B. Einrichtung, Licht oder Raumbegrünung, regelmäßig Beiträge veröffentlichen.

Die Planung der neuen Arbeitswelt wurde von der Abteilung “Gebäudemanagement” der Kreisverwaltung Viersen übernommen. Unsere Kolleginnen und Kollegen haben das Open-Space-Büro jedoch nicht nur geplant, sondern sind auch gleich eingezogen. Schließlich ist das Gebäudemanagement der kreative Querschnittsbereich der Kreisverwaltung und als solcher bestens für ein solches “Experiment” geeignet.

Da die Möglichkeiten einer neuen Bürolandschaft im Bestandsbau schwierig sind, haben wir uns für die Umsetzung Grundsätze überlegt:

  • Einen positiven Raum mit experimentellem Charakter gestalten
  • Keinen Anspruch auf Endgültigkeit stellen
  • Einen lebendigen Raum schaffen, der „Zulassen“ soll
  • Das Gebäudemanagement als kreativen Querschnittsbereich der Kreisverwaltung erkennbar machen

Wie wir diese Grundsätze umsetzen konnten, zeigen wir Ihnen in den kommenden Wochen. In unserem nächsten Beitrag stellen wir Ihnen das Raumkonzept vor. Seien Sie gespannt!

VonLandrat Dr. Andreas Coenen

„Agil nachhaltiger werden!“ – Kreativ-Team Nachhaltigkeit

Das Thema „Nachhaltigkeit“ beschäftigt mich schon eine ganze Weile. Nicht nur im Privaten, sondern vor allem in meiner Funktion als Landrat des Kreises Viersen. Mir ist bewusst, dass wir in einer Welt immer knapper werdender Ressourcen leben und wie wichtig es ist, sich für eine nachhaltigere Zukunft einzusetzen.

Vor einem halben Jahr habe ich deshalb unser Kreativ-Team Nachhaltigkeit ins Leben gerufen. Das Gesamtteam besteht aus zehn Kolleginnen und Kollegen, die aus unterschiedlichen Organisationseinheiten zusammenkommen. Wir setzen im Team bewusst auf agile Arbeitsprozesse. Was bedeutet das? Es gibt keine starren Hierarchien, sondern teamorientierte Netzwerke. Die Mitglieder erarbeiten in einem Freiraum für kreative Ideen und mit initiativen Denk- und Arbeitsweisen Vorschläge für eine nachhaltigere Kreisverwaltung.

Kernteam: Fabian Schmitz (Amt 10 / Organisationsentwicklung), Felix Schütte (Amt 60 / Klimaschutzmanager) und Niklas Vath (Amt 10 / Energiemanagement)

Wir bringen die verschiedensten beruflichen und persönlichen Hintergründe zusammen: Die Mitglieder sind hinsichtlich ihrer Ämter und Arbeitsbereiche, der Zeit, die sie für den Kreis Viersen arbeiten, ihrer Erfahrungen in anderen Bereichen oder bei vorherigen Arbeitgebern sowie hinsichtlich Alter und Arbeitszeit unterschiedlich. Eben getreu dem Motto: „Agil nachhaltiger werden“. Denn eine nachhaltigere Zukunft kann nur dann gelingen, wenn wir Nachhaltigkeit aus möglichst vielen Blickwinkeln betrachten. Davon bin ich überzeugt!

Das Kreativ-Team stellt die Ergebnisse der Mobilitätsumfrage und Lösungsvorschläge in der Verwaltungskonferenz vor.

Für das Team bestand die erste Aufgabe darin, eine Mobilitätsumfrage durchzuführen. Wir wollten herausfinden, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung zur Arbeit kommen und was der Kreis für eine nachhaltigere Mobilität tun kann. Anschließend hat das Kreativ-Team aus den Ergebnissen konkrete Maßnahmen abgeleitet.

Wir erarbeiten Initiativen, die das Verkehrsaufkommen mindern, Energie und Treibstoff sparen und den Radverkehr stärken. Aber auch Themen wie Home Office und moderne, flexible Arbeitsformen gehören dazu.

So werden wir neue Fahrradabstellanlagen bauen, für unseren Fahrzeugpool mehr E-Autos anschaffen und einen Mobilitätstag anbieten. Darüber werde ich bald berichten!