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VonAbfallbetrieb des Kreises Viersen

Kreis Viersen geht den Mehrweg

Abfallbetrieb des Kreises Viersen fördert Mehrweglösungen im gastronomischen Bereich

Abfallvermeidung ist das höchste Ziel des europäischen Abfallrechts. Diesem Ziel hat sich auch der Abfallbetrieb des Kreises Viersen (ABV) verschrieben. Deswegen liegt ein Schwerpunkt in der Abfallberatung auf dem Thema Abfallvermeidung.

Mit dem Projekt „Kreis Viersen geht den Mehrweg – Gehen Sie mit!“ hat sich der ABV dem Müllproblem aufgrund der Einwegverpackungen im Bereich Speisen und Getränke „to go“ angenommen. Durch Coffee-to-go-Becher und Pizzakartons überfüllte öffentliche Straßenpapierkörbe zählen leider oft zum alltäglichen Stadtbild und gehen einher mit Entsorgungskosten von jährlich circa 8,30 Euro pro Bürgerin und Bürger. Dabei gibt es mittlerweile Alternativen, zum Beispiel Mehrweg-Pfandsysteme für den Außer-Haus-Verkauf!

Studien zeigen, dass Pfandsysteme besser angenommen werden, wenn die Rückgabe flächendeckend möglich ist. Um dies zu erreichen, fördert der ABV die Einführung eines einheitlichen Mehrweg-Pfandsystems. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten des DEHOGA Nordrhein e.V. und der IHK Mittlerer Niederrhein traf der ABV in den vergangenen Monaten im Rahmen eines mehrstufigen Auswahlprozesses eine Vorauswahl von drei Mehrweganbietern. Bei einer Online-Informationsveranstaltung stellten die Mehrweganbieter ihre Mehrwegsysteme vor. Außerdem informierte der ABV über die ab 2023 geltende Mehrwegangebotspflicht. Danach hatten die Teilnehmenden aus den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Bäckerei, Fast-Food, Catering und Lebensmitteleinzelhandel die Möglichkeit, die Mehrwegbehältnisse auf Herz und Nieren zu prüfen. 19 Betriebe beteiligten sich am Ende an der Abstimmung und sprachen sich dabei mehrheitlich für das Mehrweg-Pfandsystem des Anbieters RECUP aus. Als besonders wichtig empfanden die Teilnehmenden beispielsweise Nutzerfreundlichkeit, einfaches Handling und übersichtliche Kostenstruktur.

Seit dem 1. März können Betriebe aus dem Kreis Viersen, die sich dem Mehrweg-Pfandsystem RECUP anschließen, beim ABV eine finanzielle Unterstützung beantragen. Diese besteht in der Übernahme der Systemgebühren für drei Monate. Das Mehrweggeschirr von RECUP wird anstelle von Einwegbehältnissen gegen ein Pfand von 1 Euro pro Becher und 5 Euro pro Schüssel an die Kundinnen und Kunden ausgegeben. Es kann bei allen teilnehmenden Partnerbetrieben wieder zurückgegeben werden.

Christian Böker, Betriebsleiter des ABV, betont:

„Die Entscheidung, sich diesem Mehrweg-Pfandsystem anzuschließen oder eine andere Mehrweglösung zu wählen, steht selbstverständlich jedem Unternehmen frei. Wir hoffen natürlich trotzdem auf eine rege Beteiligung, um den Mehrweg im Kreis Viersen erfolgreich beschreiten zu können. Jede eingesparte Einwegverpackung ist auch ein Beitrag zum Klimaschutz!

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Weg zur Förderung sowie den Förderantrag und alle weiteren wichtigen Informationen bekommen Interessierte unter www.kreis-viersen.de/mehrweg oder unter 02162-39-1998 oder unter abfallberatung@kreis-viersen.de.

VonNiklas Vath

Niederrheinisches Freilichtmuseum vermeidet 16,2 Tonnen CO2-Emissionen

Teilnahme am Projekt ÖKOPROFIT schont Klima und Kosten

Einsparungen von 32.000 Kilowattstunden Energie, 9.500 Euro und 300 Kubikmeter Wasser sowie die Vermeidung von 16,2 Tonnen CO2-Ausstoß – das ist die jährliche Bilanz des Niederrheinischen Freilichtmuseums des Kreises Viersen seit der Teilnahme am Projekt ÖKOPROFIT.

Bei ÖKOPROFIT handelt es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen dem Kreis Viersen, den Städten und Gemeinden im Kreis sowie der örtlichen Wirtschaft. Ziel des Projekts ist es, Unternehmen und soziale sowie kulturelle Einrichtungen bei der Senkung der Betriebskosten durch Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen. Das Niederrheinische Freilichtmuseum war Teil der Projektrunde 2020/2021.

„Der Klimawandel ist längst kein abstraktes Phänomen mehr, sondern auch bei uns am Niederrhein spürbar. Daraus ergibt sich auch für uns als Kreis die Pflicht, klimagerecht zu handeln und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. Im Rahmen von ÖKOPROFIT hat das Kreismuseum daher verschiedene Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit im Museumsbetrieb umgesetzt. Dazu gehören die Umrüstung der Museums-Beleuchtung auf LED, die Einrichtung eines Brunnens auf dem Museumsgelände zur Bewässerung der Grünflächen oder die Digitalisierung des Rechnungsworkflows und Faxempfangs.

Ein weiterer Schritt hin zu mehr Klimaschutz wurde durch den Bau einer eigenen Photovoltaik-Anlage gemacht. Mithilfe der Anlage auf dem Schleppdach des Spielzeugmuseums werden jährlich rund 20.000 Kilowattstunden Strom produziert, der zu 95 Prozent selbst vom Freilichtmuseum verbraucht wird. „Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von fünf 4-Personen-Haushalten. Die Bilanz aller Maßnahmen zeigt deutlich, dass sich Klimaschutz lohnt“, hebt Niklas Vath, Energiemanager des Kreises Viersen, hervor.

„Als Bildungs- und Kultureinrichtung ist uns im Niederrheinischen Freilichtmuseum besonders auch der pädagogische Aspekt der Umweltbildung wichtig. Deshalb möchten wir, dass die Sensibilisierung von Kindern und Erwachsenen für Themen wie Umweltschutz, Klima und Nachhaltigkeit auch langfristig einen festen Platz im museumspädagogischen Angebot des Museums findet“, so Anke Petrat, Leiterin des Niederrheinischen Freilichtmuseums.

VonPressestelle

Nachhaltig bauen mit Holz – Ein Praxisbericht

VHS-Vortrag über nachhaltigen Eigenheimbau

Das herkömmliche Bauen mit Beton verbraucht sehr viel CO2 – vor allem bei der Zementproduktion. Das Bauen mit zertifiziertem Holz gilt da als nachhaltige Alternative. In den vergangenen 20 Jahren hat der Bau mit Holzelementen große technologische Fortschritte gemacht. Inzwischen werden ganze Bürogebäude und Hotels aus Holz gebaut.

Und wie kann man privat mit Holz bauen? Damit beschäftigt sich ein Vortrag der Kreisvolkshochschule Viersen am Donnerstag, 9. September, um 19 Uhr im Berufskolleg Viersen-Dülken. Architekt Tim Witte wollte Vorbild sein und hat sein eigenes Wohnhaus aus Holz gebaut. Er zeigt, welche Möglichkeiten das Bauen mit Holz bietet und welche Vorteile es für die Bewohner*innen und die Umwelt hat. Seine Überzeugung: „In einer Zeit, da immer mehr Bauträger ganze Wohnsiedlungen, mit immer den gleichen Haustypen vermarkten, liegt es auf der Hand, mit Holz und verantwortungsvoll zu bauen.“ Der Referent arbeitet als Architekt im Korschenbroich Architekturbüro ottenarchitekten. Als überzeugter Vertreter nachhaltiger und visionärer Architektur baute er  ein Mehrgenerationenhaus in Holzmassivbauweise.

Die Veranstaltung findet in der Cafeteria des Berufskollegs Viersen, Nikolaus-Groß-Straße 7, statt.

Anmeldungen über kreis-viersen-vhs.de, vhs@kreis-viersen.de oder 02162 93480.

Rückfragen und Pressekontakt: Markus Wöhrl, Fachbereichsleiter Umwelt und Gesundheit, Tel.: 02162-9348-34, E-Mail: markus.woehrl@kreis-viersen.de

VonTeam-Gebaeudemanagement

Open-Space-Büro: IT-Ausstattung

Zu einer modernen Arbeitswelt gehören nicht nur ein innovatives Raumkonzept und die Nutzung nachhaltiger Möbel: Eine gute IT-Ausstattung und mobiles Arbeiten sind ebenfalls Teil davon.

Deshalb haben die Mitarbeitenden unserer Abteilung nun jeder ein eigenes Notebook mit Docking-Station erhalten, wodurch das Arbeiten an jedem Platz bzw. Ort (auch im Home-Office) technisch möglich ist. An den Arbeitsplätzen sind jeweils zwei 22-Zoll Monitore mit variabler Einstellung (Höhe, Abstand, Neigung) am Tisch befestigt. So können die Monitore leichter auf individuelle Bedürfnisse eingestellt werden.

Arbeitsplatz im Open-Space-Büro

Doch nicht nur an den Einzelarbeitsplätzen sind wir gut ausgestattet, sondern auch an den Besprechungstischen. Über beiden Besprechungstischen hängen jeweils 55-Zoll Fernseher, welche nun auch A0-Pläne, z.B. des Fachplaners, digital abbildbar machen.

Die Tische sind mit weiteren Anschlüssen für Strom, LAN und HDMI ausgestattet. Durch zwei WLAN-Hotspots ist auch eine kabellose Verbindung zu den Fernsehern und zum internen Kreis-Netzwerk möglich. Auch für externe Personen ist diese Verbindung nutzbar.

Ein Besprechungsbereich: Mit einem großen Bildschirm ausgestattet

Im nächsten Beitrag berichten wir, wie es ist, in einem Open-Space-Büro zu arbeiten.

 

VonTeam-Gebaeudemanagement

Open-Space-Büro: Deckengestaltung

Manchmal muss man seinen Blick nach oben richten, um besondere (Bau-)Elemente zu entdecken. So auch in unserem Open-Space-Büro.

Nicht über jedem Arbeitsplatz oder Aufenthaltsbereich sieht die Decke gleich aus. Die verbaute Akustikdecke schafft unterschiedliche Strukturen aufgrund verwendeter Elemente. So werden verschiedene Zonen und Arbeitsbereiche auch in der Decke sichtbar. Arbeitsbereiche haben eine etwas andere Deckenstruktur, als die kommunikativen Bereiche.

Ein Blickfang ist die Ellipse über der Couch in einem der Kommunikationsbereiche des Open-Space-Büros.

Deutlich sichtbar: Die rote Ellipse.

Über den Arbeitsbereichen sieht die Decke anders aus:

Akustikdecke im Open-Space-Büro

Als technische Abteilung war es für uns selbstverständlich, auch die Technik mit Verkabelung, Trägern und Verschraubungen an der grau gesprühten Decke sichtbar zu lassen.

Weiß, Rot und Grün: Moderne Decke im Büro

In unserem nächsten Beitrag stellen wir Ihnen unsere IT-Ausstattung vor.

VonTeam-Gebaeudemanagement

Open-Space-Büro: Raumbegrünung

Pflanzen verleihen Räumen oftmals eine angenehme Atmosphäre. Wir haben uns deshalb ganz bewusst für eine individuelle Raumbegrünung entschieden.

Im Flurbereich bilden die zwei grünen Wände optisch das Entre zum Open-Space-Büro. Am Verweilplatz (Couch) befindet sich ein beidseitig begrünter „Raumtrenner“. Zusätzlich hat jeder Arbeitsplatz eine Pflanze, die auf die Apothekerschränke gestellt wurde. Durch die bepflanzten Kästen ist weniger Ablagefläche für Unterlagen vorhanden, wodurch ein aufgeräumter Eindruck entsteht. Moosbilder an der Wand des Abteilungsleiters und Stellvertreters unterstützen die grüne Wirkung.

Grüne Vielfalt.

Dank der Pflanzen haben wir eine schöne Atmosphäre geschaffen, in der das Wohlbefinden der Mitarbeitenden gefördert und das Raumklima verbessert wird.

Begrünung im Flur vor dem Open-Space-Büro.

 

Ein Wandtrenner aus Pflanzen.

VonTeam-Gebaeudemanagement

Open-Space-Büro: Grüne Elemente

In früheren Beiträgen haben wir bereits über die Grundsätze unseres Open-Space-Büros geschrieben und Ihnen auch den verlegten Teppich genauer vorgestellt. Eines fällt auf: Grüne Elemente werden immer wieder sichtbar.

Stühle und Teppichboden – die Farbe Grün ist präsent.

Wir berücksichtigen grüne Elemente im Open-Space-Büro, da die Farbe „Grün“ viele positive Eigenschaften innehat:

  • Grün stärkt Konzentration und Kreativität
  • Grün fördert Toleranz
  • Grün schafft Ruhe und Harmonie
  • Grün steht für den Frühling und die Natur
  • Grün steht für die Erneuerung nach dem Winter
  • Wir gehen einen neuen grünen Weg
  • Der grüne Weg im Teppich verbindet die Arbeitsbereiche
  • Der neue grüne Weg ist symbolisch im Bodenbelag erlebbar und erinnert uns daran, dass wir Nachhaltiges schaffen möchten

Beim Blick in den Raum fallen die grünen Elemente direkt auf.

In der Kombination mit der Farbe Weiß ist eine ruhige Arbeitswelt entstanden. Nach einigen Monaten im Open-Space-Büro können wir die positive Wirkung der grünen Elemente bestätigen. In unserem nächsten Beitrag berichten wir über das Thema „Arbeitsweise“.

VonTeam-Gebaeudemanagement

Open-Space-Büro: Einrichtung

In unserem heutigen Beitrag möchten wir etwas mehr zu den Einrichtungsgegenständen in unserem Open-Space-Büro erzählen. Grundsätzlich gilt: Bei der Auswahl der Büroeinrichtung haben wir auf nachhaltige Aspekte geachtet. Die Möbel bestehen aus re­cy­c­ling­fä­higem Material und demontierbaren Bauteilen.

Unsere Schreib- und Besprechungstische sowie Schränke wurden von Steelcase produziert und sind C2C-zertifiziert. Der ebenfalls C2C-zertifizierte Bürostuhl, Modell Aeron, ist von Herman Miller hergestellt worden. C2C bedeutet dabei „Cradle-to-Cradle“ also „von der Wiege zur Wiege“ und beschreibt das Prinzip eines Kreislaufes. Einzelteile der Möbel können nach ihrem Einsatz im Open-Space-Büro erneut verwendet und für den Bau neuer Einrichtungsgegenstände genutzt werden. Sie werden also nicht entsorgt, sondern sind wiederverwendbar.

Das C2C-Prinzip ermöglicht einen schonenderen Umgang mit Ressourcen.

Im Open-Space-Büro sind sowohl Einzelarbeitsplätze als auch kommunikative Arbeitsinseln vorhanden. Dadurch sind mehrere Besprechungsmöglichkeiten und Treffpunkte im Raum verteilt entstanden, die je nach Besprechungssituation oder persönlicher Arbeitsweise genutzt werden.

Besprechungen finden häufig an der Working Bench statt. Auf einem Bildschirm können Pläne, Grafiken und Videos gezeigt werden.

Dank höhenverstellbarer Schreibtische können wir auch mal im Stehen arbeiten und so etwas Gutes für unseren Rücken tun.

In einem späteren Beitrag unserer Reihe zum Open-Space-Büro gehen wir näher auf das Thema „Grüne Elemente“ ein.

 

VonTeam-Gebaeudemanagement

Open-Space-Büro: Beleuchtung und Licht

Licht spielt eine große Rolle dabei, wie Räume wirken und wie sich Menschen darin fühlen. Für das neue Büro haben wir deshalb ein Beleuchtungskonzept entwickelt. Da das gesamte Open-Space-Büro auf Grundlage des Nachhaltigkeitsgedankens geplant wurde, sollte die Beleuchtung möglichst ressourcenschonend sein.

Individuelle Lichtgestaltung am Arbeitsplatz durch Stehleuchten.

Im Open-Space-Büro haben wir ganz unterschiedliche Arbeitsbereiche: Einzelarbeitsplätze an Schreibtischen, eine Workbench und einen größeren Besprechungsraum. Das Beleuchtungskonzept ist jeweils auf diese verschiedenen Arbeitsbereiche ausgerichtet, weil sich die Anforderungen je nach Arbeitsbereich unterscheiden.

Wir haben eine „Standard“-Grundbeleuchtung sichtbar in die Decke integriert. Je nach Helligkeit im Raum, können wir die Lichter dimmen. Zur Unterstützung und individuellen Einstellung befinden sich an jedem Arbeitsplatz Stehleuchten. Sie sind mit einer Tageslicht- und Präsenzsteuerung ausgestattet.

Offene Strukturen – mehr Helligkeit.

Insgesamt ist das Licht dadurch, im Vergleich zu anderen Büros in der Kreisverwaltung, individueller und „digitaler“ geworden. Durch die dynamische Lichteinstellung schaffen wir eine Wohlfühlatmosphäre, die für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter individuell angepasst werden kann.

Dank der offenen Bauweise des gesamten Open-Space-Büros fällt außerdem sehr viel Tageslicht in den Raum. Oftmals kann künstliches Licht also einfach mal aus bleiben.

Der nächste Beitrag der Blog-Reihe handelt von der Einrichtung im Open-Space-Büro.

VonTeam-Gebaeudemanagement

Open-Space-Büro: Teppichboden

„Verwaltungsgebäude“ – da denkt man sofort an lange Flure mit dunklen Teppichböden und kahlen, weißen Wänden. Solche Flure finden wir auch hier im Kreishaus. Wenn man jedoch auf der dritten Etage im rechten Gebäudeteil aus dem Aufzug kommt, wird man schnell feststellen: Hier wurde ein warmer und freundlich wirkender Bodenbelag verlegt. Warme Grautöne kombiniert mit grünen Farbelementen.

Der Übergang in das neue Open-Space-Büro ist deutlich sichtbar.

Grau und Grün: Pflastersteine und Moos.

Der neue Teppich war bereits vor seiner Verwendung in unserem Open-Space-Büro ein Teppich. Er wurde recycelt, denn die Schonung unserer Umwelt und die Einsparung verwendeter Ressourcen werden zunehmend wichtiger. Diesen Nachhaltigkeitsgedanken wollten wir in der Kreisverwaltung Viersen mit Leben füllen.

Wir haben uns deshalb einen Partner ins Boot geholt, der die gleichen nachhaltigen Ideen hat. Der Auftrag wurde an das US-amerikanische Unternehmen „Interface“ vergeben, welches sich für Nachhaltigkeit einsetzt und dies auch in seinen Produkten widerspiegelt. Ziel des Unternehmens ist es, die CO²-Emissionen vollständig abzubauen.

Nachhaltigkeit ist immer auch mit der Natur verbunden. So verbindet der Teppich Elemente der Stadt, des Arbeitsplatzes und des alltäglichen Treibens. Verdeutlicht wird dies durch warme Grautöne, die an ein Kopfsteinpflaster erinnern. Dazu werden grüne Elemente kombiniert, die die Natur symbolisieren. Es scheint, als seien Pflastersteine mit Moos bewachsen. Da war der Name „Moss in Stone“ bei den Verantwortlichen schnell gefunden. Das Besondere an dem Teppich: Durch einen speziellen, selbsthaftenden Film können die einzelnen Teppichplatten verlegt werden, ohne verklebt zu werden. Sollte der Teppich irgendwann einmal ausgetauscht werden müssen, kann er leicht entfernt werden.

Eine weitere Besonderheit ist das Licht im offenen Büro. Mit diesem Thema wollen wir uns im nächsten Beitrag befassen. Sie dürfen gespannt sein.

Der Teppich fügt sich perfekt in das Open-Space-Büro ein.