Kategorien-Archiv Zirkuläre Wertschöpfung

VonPressestelle

Kommunal betreiben mit BIM: Dritte BIM-Konferenz richtet sich an Hersteller und Firmen

Nachhaltige Ressourcennutzung, Kreislaufwirtschaft und zirkuläres Wirtschaften: Das waren die beherrschenden Themen der dritten Konferenz „Kommunal betreiben mit BIM – Digital und nachhaltig“, die der Kreis Viersen am 9. Dezember ausrichtete. Der Fachtag richtete sich thematisch an Hersteller und ausführende Firmen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten die Tagung per Livestream verfolgen.

Building Information Modeling – kurz „BIM“ – ist ein Verfahren, das die Planungsphase des Bauens verbessert. Innerhalb der BIM-Methode werden alle relevanten Bauwerksdaten digital erfasst, modelliert und kombiniert. Alle Fachplaner erstellen dazu Informationsmodelle, welche für die Koordination und Integration in nur einem Modell überlagert werden. Durch die strukturierte Erfassung aller relevanten Informationen entsteht ein „digitaler Zwilling“ des Gebäudes, der über den Bau hinaus auch für den Gebäudebetrieb nutzbar ist.

Aktuell plant und baut der Kreis Viersen mehrere Gebäude unter Anwendung der BIM-Methode und den Maßgaben des zirkulären Bauens. Dazu gehören neben dem geplanten Neubau eines Straßenverkehrsamtes und einer Förderschule auch das zurzeit im Bau befindliche Kreisarchiv. Das Gebäude verwendet unter anderem erdberührte Dämmung und speichert thermische Energie in Kombination mit Wärmepumpen und Photovoltaik. Eine Holzkonstruktion sorgt für CO2-Bindung und steht als Langzeitspeicher für Wärme und Feuchtigkeit zur Verfügung. Die Fassade besteht aus gebrauchten Ziegeln.

Bei der zirkulären Wertschöpfung müssen die verwendeten Produkte im Hinblick auf Energieaufwand und CO2-Ausstoß kreislauffähig sein und das Gebäude von der Planung über Bau und Betrieb betrachtet werden. „Dabei müssen auch die Kosten für den Lebenszyklus in den Blick genommen werden. Betriebs- und Nutzungskosten betragen das acht- bis neunfache der Baukosten.“ Jan van der Fels, BIM-Manager beim Kreis Viersen

Eine Modellrechnung der Lebenszykluskosten bei konsequenter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und zirkulärer Wertschöpfung zeigt: Im Vergleich zu Bauprojekten mit herkömmlicher Bauweise und Baukosten in Höhe von 15 Millionen Euro, können mit den genannten Faktoren bis zu sieben Millionen Euro eingespart werden.

Im Rahmen der Konferenz kamen unterschiedliche Experten zu Wort. Die Baubranche verbrauche in Deutschland rund 60 Prozent aller Ressourcen und verursache gleichzeitig etwa 60 Prozent des gesamten Abfallaufkommens. Darauf verwies der Diplom-Ingenieur Dirk Klöpper vom IBB Westfalen, ein An-Institut der Fachhochschule Münster, in seinem Beitrag. „Mit Hilfe von BIM kann die Ressourceneffizienz durch eine lückenlose Dokumentation entlang des Lebenszyklus von Materialien, Konstruktionen, Schadstoffen und Veränderungen gesteuert werden“, so Klöpper.

Der Beitrag des Sachverständigen Diplom Ingenieurs Hans-Peter T. Dahlheimer widmete sich unter anderem der digitalen Bestandsaufnahme und Dokumentation von zu begutachtenden Gebäuden. In Zusammenarbeit mit Diplom Ingenieur Milos Mikasinovic von NUCE Digital Dynamics und Thomas Godau von PLANxD zeigte Dahlheimer anhand eines Querschnittmodells einer Mühle beispielhaft auf, welche Rohstoffe oder Maße dem Gebäude zu Grunde liegen. Die Daten eines Scans und eines Drohnenflugs ermöglichen in diesem Fall die Erstellung eines Leistungsverzeichnisses und dienen als Grundlage für die spätere Sanierung.

Tim Schäfer von der Firma P&Z mit Sitz in Viersen setzt sich mit Nachdruck für das Recycling und die Wiederverwertbarkeit von Ressourcen ein. In seinem Impulsvortrag plädierte Schäfer unter anderem für die Schließung der Stoffkreisläufe, die Nutzung von regenerativen Energien und anderen wiederverwertbaren Materialien.

Dass die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Digitalisierungswelle auch vor dem Handwerk nicht Halt macht, beweist Nils Koch to Krax. Er stellte das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk als Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ vor. Verschiedene Module bieten Handwerksunternehmen dort Entscheidungsgrundlagen an, zum Beispiel durch Strategieworkshops. Darüber hinaus stellte Koch to Krax den „DigII_Campus – Das Bauhandwerk der Zukunft“ vor, der Azubis die Digitalisierung, Nachhaltigkeit und soziale Kompetenzen mit Veranstaltungen, Workshops, Prozessschulungen und Begleitung näherbringen will.

VonPressestelle

Eisspeicher versorgt neues Kreisarchiv nachhaltig mit Energie

Auf der Baustelle des neuen Kreisarchivs am Ransberg in Viersen ist eine zweite Baugrube entstanden: Darin verbirgt sich der Eisspeicher – das Herz der nachhaltigen Energieversorgung für das gesamte Archivgebäude. 250 Kubikmeter Wasser fasst der 4,50 Meter hohe und 9,40 Meter im Durchmesser große Betonkübel an der Stirnseite des Gebäudes.

Landrat Dr. Andreas Coenen nutzte bei einem Baustellenbesuch die Gelegenheit, einen Blick auf den Eisspeicher zu werfen, bevor dieser mit Erde bedeckt wird.

„Allein die Größe des Eisspeichers und die dahinterstehende Technik aus der Nähe zu sehen, ist eindrucksvoll. Hier wird sichtbar, dass wir innovative, nachhaltige Lösungen für die Energieversorgung des Kreisarchivs gefunden haben“, sagt Dr. Coenen.

Jan van der Fels koordiniert als Fachmann für Building Information Modeling (BIM) des Kreises Viersen die digitale Planung des Kreisarchivs. Er erklärt die nachhaltige Technik:

„Vereinfacht ausgedrückt: Der Eisspeicher funktioniert in etwa wie ein überdimensionaler Kühlschrank – er gibt überschüssige Wärme aus dem Inneren des Gebäudes nach außen ab.“

Über Leitungs-Spiralen im Eisspeicher kann dem Wasser Energie entzogen oder zugeführt werden: Ist es im Kreisarchiv zu warm, wird die überschüssige Energie in den Eisspeicher geleitet, um sie dort zu speichern. Das Eis taut auf. Wird Wärme im Kreisarchiv benötigt, gefriert das Wasser zu Eis und die freiwerdende Energie fließt ins Gebäude. Die Firma Metternich Haustechnik GmbH aus Windeck führt die Arbeiten aus.

Auch in anderen Gewerken schreiten die Arbeiten voran: Von außen ist bereits die imposante Holzumrundung zu sehen. Holzbau Krogmann aus Lohne verbaut Elemente, die die Firma Derix aus Niederkrüchten gefertigt hat. Im Außenring des Gebäudes richtet der Kreis Viersen Lesesäle und Büros ein.

Der Kubus in der Mitte des Gebäudes, in dem die Archivalien untergebracht werden, erhält eine Fassade aus Klinkersteinen. Hier sind sind das Viersener Bauunternehmen Solbach sowie BS Bau aus Erkelenz beauftragt. Die roten Ziegelsteine stammen aus Gründen der Nachhaltigkeit von abgerissenen Gebäuden aus der Region.

„Der schonende Umgang mit Ressourcen ist zentraler Baustein unserer Klimastrategie“, sagt Landrat Dr. Coenen. „Dass die Kombination zudem sehr gut aussehen wird, lassen die ersten Arbeiten bereits erkennen.“

Landrat Dr. Andreas Coenen (l.) und Jan van der Fels vom Gebäudemanagement des Kreises Viersen an der Baustelle des großen Eisspeichers, der das neue Kreisarchiv mit Energie versorgen wird. Foto: Kreis Viersen / Abdruck honorarfrei

VonBruno Wesch

Erste Konferenz „Kommunal bauen mit BIM“

 

Erste Konferenz „Kommunal bauen mit BIM – Digital und nachhaltig“

am 26. Februar 2020 im Forum Kreis Viersen

 

Die Moderation und charmante, informative Führung
durch die Gesamtkonferenz übernahm Conny Czymoch.
Conny Czymoch – moderation.mediencoaching.engagement –
ist eine unabhängige und international tätige Moderatorin und Journalistin und im Konferenzthema sehr bewandert.

 

 

Landrat Dr. Coenen verwies in seiner Begrüßung auf die nachhaltige Klimastrategie des Kreises mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2040. In diesem Zusammenhang ist BIM ein wichtiger Baustein. Der Kreis Viersen hat sich bei dem Planen und Bauen von öffentlichen Gebäuden dem Building Information Modeling und der zirkulären Wertschöpfung verschrieben. Mit drei Pilotprojekten, zunächst dem bereits im Bau befindlichen Neubau des Kreisarchivs und den in Planung befindlichen Projekten eines Straßenverkehrsamts und einer Förderschule, sammelt der Kreis Viersen Erfahrungen mit der Implementierung von Building Information Modeling (BIM) in kommunaler Verantwortung. Die Pilotprojekte sollen auch die Verantwortlichen in den Kommunen dazu anregen, sich mit einem verantwortungsvollen und damit zukunftsorientierten Umgang mit Ressourcen zu   befassen. „Ohne BIM geht es nicht“ stellte er die Wichtigkeit der Umsetzung von neuen digitalen Prozessen im kommunalen Umfeld dar.

 

Das dieses Thema auch in NRW eine große Rolle spielt, machte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung NRW in ihrer Eröffnungsrede zur Konferenz deutlich. Besonders hob sie die Einzigartigkeit und den Umsetzungswillen des Kreises Viersen hervor, gleich zwei wichtige Themen (BIM / Zirkuläre Wertschöpfung) in NRW nach vorne zu bringen. Wichtig ist eine praktische Umsetzung: „Einfach mal machen“. „Wenn man sich auf neue Wege begibt, darf man auch Fehler machen und daraus lernen“, mit diesen Worten machte sie in Anwesenheit von Landrat Dr. Andreas Coenen den einhundert Teilnehmern Mut. Die geänderten klimatischen Rahmenbedingungen stellen auch eine neue Herausforderung an moderne ressourcenschonende Bauweisen dar. „Wir bauen für den Menschen“ hob sie die Erfüllung von Nutzeranforderungen hervor.

 

 

 

Annette von Hagel, Geschäftsführender Vorstand re!source Stiftung e.V. war eigens aus Berlin angereist um zum Thema „Ohne Dokumentation geht es nicht“ auf die Wichtigkeit einer umfassenden und aussagekräftigen Dokumentation der verbauten Materialien und deren geplanter Wiederverwendung zu referieren.  „Das Bauen an sich muss sich nachhaltig ändern“ mit diesen Worten macht Frau von Hagel auf die Einführung neuer Konzeptionen, aussagekräftigerer Dokumentationen und einer innovativen Produktgestaltung aufmerksam. Bereits im Bestand verbaute Ressourcen müssen besser genutzt werden.

Besonderer Grund ihrer Anreise war auch die persönliche Überreichung der Mitgliedsurkunde der   re!source Stiftung e.V. an Landrat Dr. Coenen. Wie aktuell sich der Kreis Viersen mit diesem Thema befasst, zeigt die Nummer 1 der Mitgliedsurkunde. Durch die Mitwirkung in der Arbeitsgruppe 4 – zum Thema „Dokumentation“ fließen praktische Erfahrungen durch den Kreis in die Stiftungsarbeit ein.

 

 

 

Bruno Wesch, Leiter des Gebäudemanagement Kreis Viersen, erläuterte in seinem Vortrag die wesentlichen Vorteile dieser digitalen Arbeitsmethode. Erst mit dem „Digitalem Zwilling“ virtuell und dann real bauen ist eine wichtige Grundvoraussetzung um Fehler und entsprechende Kostenüberschreitungen zu vermeiden.

„Einfach mal machen! BIM braucht PRAXIS-ANWENDUNG!“ mit diesen Worten unterstreicht er die Notwendigkeit BIM im kommunaler Anwendung. Mit „BIM – Keep it simple“ und „BIM – Kommunal“ möchte Herr Wesch die Konferenzteilnehmer zum kommunalen Austausch motivieren.

 

 

 

In den anschließenden drei runden Tischen konnten sich die Teilnehmer der ausgebuchten Fachtagung über die praktische Anwendung von BIM informieren.

1. Runder Tisch: Hier informierte Jan van der Fels (BIM-Manager, Kreis Viersen) über Planung und Bau des Kreisarchivs. Hierbei stellte er im Detail die gewonnenen Erfahrungen durch den ersten Einsatz der BIM-Methode bei der Planung des Kreisarchives vor. Auch die Vorteile eines 3D-Scan im Bestand wurden seinerseits erläutert.

 

 

2. Runder Tisch: Seine erste BIM – Planung einer kommunalen Immobilie stellte Alexander Döring (plancom GmbH, Elektrotechnik) vor. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat man im laufenden Projekt die Möglichkeiten vom BIM schnell erkannt. Der in den ersten Leistungsphasen höhere Aufwand wird in der weiteren Bearbeitung minimiert, da die Grundlagen bereits einen sehr hohen Detailierungsgrad besitzen. Vorteilhaft war aus seiner Sicht der kooperative Umgang, den er bisher im Projekt erfahren hat.

3. Runder Tisch: Über nachhaltiges Bauen mit BIM im Holzbau informierte Markus Derix (W. u. J. Derix GmbH & Co., Holzleimbau). Wir stellen konstruktive Brettschichtholz-Träger her, die in der Regel für großformatige Dachtragwerke für Hallenkonstruktionen eingesetzt werden. Heute liegt der Produktionsschwerpunkt auf dem Produkt „X-Lam“. Hierunter versteht man großformatige Platten mit denen komplette Gebäude errichtet und die als Wand-, Decken- und Dachplatten genutzt werden können. Die Produktion erfolgt über CNC-Maschinen, die ihre Daten aus den BIM-Modellen erhalten. „Durch den Einsatz von BIM, auch auf Bauherren und Planer Seite, wächst eine kooperative Zusammenarbeit“, sagt Markus Derix „Vorher sehen, was man hinterher bekommt“. Besonderes Augenmerk legt die Firma Derix jedoch auf die Nachhaltigkeit ihrer Produkte und der Produktion, sowie deren Wiederverwendungsmöglichkeit.

 

Bei einer Meinungsumfrage unter den Beteiligten stellte sich z.B. heraus, dass man sich von der Arbeit mit dem „digitalen Zwilling“ vor allem eine Optimierung im Betrieb und eine bessere Dokumentation erwartet. Auf die Frage, was Kommunen daran hindert, mit BIM anzufangen, antworteten 81 Prozent, dass dies an fehlendem Wissen und Personal liege. Die dringendste Aufgabe für den kommunalen Bauherrn sei neben dem Klimaschutz die Betreiberverantwortung.

 

Vor allem – und das zeigten auch die intensiven Gespräche und Diskussionen während der Konferenz, die am 10. Juni 2020 und 30. September 2020 fortgeführt wird – liegt den kommunalen Entscheidern an einem intensiven Erfahrungsaustausch.

An dieser Stelle noch ein besonderer Dank an die Organisation und Betreuung der Fachtagung durch Martina und Michael Schütz (Congress und Presse).

  

Voranmeldungen zu den beiden vorgenannten Fachkonferenz können bereits jetzt unter https://congressundpresse.de/kontakt/ erfolgen.

Impressionen zur ersten BIM – Konferenz finden Sie hier:

Alle Fotos dieses Blogbeitrages  © Henning Angerer

VonTeam-Gebaeudemanagement

Open-Space-Büro: Grundsätze

Mit diesem Beitrag starten wir nun die Blog-Reihe zum neuen Open-Space-Büro im Kreishaus. In den kommenden Wochen möchten wir zu einzelnen Elementen der neuen Arbeitswelt, wie z.B. Einrichtung, Licht oder Raumbegrünung, regelmäßig Beiträge veröffentlichen.

Die Planung der neuen Arbeitswelt wurde von der Abteilung „Gebäudemanagement“ der Kreisverwaltung Viersen übernommen. Unsere Kolleginnen und Kollegen haben das Open-Space-Büro jedoch nicht nur geplant, sondern sind auch gleich eingezogen. Schließlich ist das Gebäudemanagement der kreative Querschnittsbereich der Kreisverwaltung und als solcher bestens für ein solches „Experiment“ geeignet.

Da die Möglichkeiten einer neuen Bürolandschaft im Bestandsbau schwierig sind, haben wir uns für die Umsetzung Grundsätze überlegt:

  • Einen positiven Raum mit experimentellem Charakter gestalten
  • Keinen Anspruch auf Endgültigkeit stellen
  • Einen lebendigen Raum schaffen, der „Zulassen“ soll
  • Das Gebäudemanagement als kreativen Querschnittsbereich der Kreisverwaltung erkennbar machen

Wie wir diese Grundsätze umsetzen konnten, zeigen wir Ihnen in den kommenden Wochen. In unserem nächsten Beitrag stellen wir Ihnen das Raumkonzept vor. Seien Sie gespannt!

VonVanessa Molter

Baugenehmigung Neubau Kreisarchiv

Seit einigen Tagen ist es soweit: Die Baugenehmigung für den Neubau des Kreisarchivs am Ransberg in Viersen wurde erteilt. Jetzt kann das Bauvorhaben starten.

Gerade laufen noch erste Vorbereitungen auf dem Grundstück am Ransberg. Bald sollen die Erdarbeiten beginnen. Nach den Sommerferien kann dann der erste Spatenstich geplant werden. Das Team des Gebäudemanagements des Kreises Viersen ist schon fleißig: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten an Ausschreibungen zu Erd-, Maurer- und Betonarbeiten und veröffentlichen sie. Auch für die Aufzuganlagen, Brunnenanlagen und Blitzschutzanlagen müssen Unternehmen gefunden werden.

Die Baugenehmigung ist viel mehr als eine Formalie, es ist der Startschuss für unser Bauvorhaben. Nun können wir starten. (Landrat Dr. Andreas Coenen)

Abgeschlossen sind heute bereits der Wärmeschutznachweis, das Lüftungsgesuch, die statische Prüfung und das Entwässerungsgesuch.

Mit dem Neubau des Kreisarchivs gelingt dem Kreis Viersen eine besonders nachhaltige Energieversorgung: Dank Wärmepumpe, Eisspeicher und Kraftdach erfüllt das Gebäude die Anforderungen des Erneuerbare-Energie-Wärmegesetzes zu etwa 300 Prozent.

VonBruno Wesch

05.07.2019 Bekanntmachung Architektenwettbewerb

Das EU-Vergabe-Verfahren zum Architektenwettbewerb „Neubau Straßenverkehrsamt (Führerschein- und Zulassungsstelle) und Förderzentrum wurde am 05.07.2019 im EU-Amtsblatt unter der Nummer

2019/S 128-313310

veröffentlicht.

Alle Details zur Teilnahme finden sie unter:

https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:313310-2019:TEXT:DE:HTML&src=0

Der Architektenwettbewerb soll einen wichtigen Beitrag zur Quartiersentwicklung am Ransberg leisten.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung am Verfahren.

VonNiklas Vath

Innovationsworkshop in Venlo am 12.06.2019

Am vergangenen Mittwoch, den 12.06.2019, waren unser BIM-Manager, Jan van der Fels und ich auf dem Innovationsworkshop zum Thema zirkulärer Materialien und Gebäuden im Hotel Van der Valk im niederländischen Venlo. Organisiert wurde die Veranstaltung vom C2C ExpoLab und dem Healthy Building Network. Neben dem Netzwerken mit verschiedenen Akteuren im Bereich des nachhaltigen und zirkulären Bauens standen Vorträge zu Business Cases sowie Gebäuderestwerten im Vordergrund.

Die Teilnahme am Innovationsworkshop war für uns eine super Gelegenheit, uns mit anderen Akteuren auszutauschen. Wir konnten über unsere eigenen Erfahrungen berichten und erhielten neue spannende Einblicke in Aspekte gesunden Bauens. Dieser Workshop findet am 10.09.2019 nochmals in Krefeld statt.

 

Mehr Infos gibt es hier:

https://healthybuildingnetwork.com/de/innovationsworkshop-c2cexpolab-1206/

VonBruno Wesch

Besuch der Konferenz „Ressourcenwende in der Bauwirtschaft“ am 8. Mai 2019 in Berlin

Es war ein lohnenswerter Besuch der Konferenz „Ressourcenwende in der Bauwirtschaft“.

Wie angekündigt wurde von namhaften Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Recht, Journalismus und Gesellschaft sehr breit gefächert über das Thema referiert und auch anhand von praktischen Beispielen die Umsetzung dargestellt.

Ressourcenschutz nach den Grundsätzen der „Zirkulären Wertschöpfung“ erfordert nicht nur innovative Lösungsansätze, sondern stellt insbesondere auch eine kommunikative Herausforderung dar. Von daher war der direkte fachliche Austausch mit den Kollegen umso wichtiger.

Nochmals Glückwunsch an die Gründer der re!source Stiftung e.V. für den gelungen Start. Mein besonderer Dank geht an Annette von Hagel und Rolf Brunkhorst, die mich zu diesem Thema immer tatkräftig unterstützen.

Wer mehr zum Thema erfahren möchte, findet hier die Beiträge der Jahreskonferenz 2019:

https://www.re-source.com/jahreskonferenz-2019/

VonBruno Wesch

Konferenz „Ressourcenwende in der Bauwirtschaft“ 8. Mai 2019, ufaFabrik Berlin

Am 08. Mai 2019 findet in Berlin die Konferenz „Ressourcenwende in der Bauwirtschaft“ statt.

Namhafte Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Recht, Journalismus und Gesellschaft informieren über neueste Erkenntnisse und diskutieren mit Ihnen über Ziele, aktuelle Aufgaben, innovative Lösungsansätze und kommunikative Herausforderungen.

Das innovative Thema „Ressourcenwende in der Bauwirtschaft“ führt zu wichtigen Fragen. Im intensiven Diskurs mit Experten, Entscheidern und Meinungsbildnern gilt es, die gemeinsame Expertise zu nutzen und zu bündeln.

Die Ergebnisse werden unmittelbar in die Arbeit der re!source Stiftung e.V. einfließen.

Alle Details finden Sie hier https://www.re-source.com/jahreskonferenz-2019/

VonMarkus Wöhrl

Erstes BIM-Modell des Kreisarchivs Viersen

Unser neues Kreisarchiv existiert bereits, bevor der erste Spatenstich gemacht wurde: Als digitaler Zwilling. Mit Hilfe des Building Information Modeling (BIM) können Sie das Gebäude schon jetzt kennenlernen. Auf Grundlage eines digitalen Bauwerkmodells, dem BIM-Koordinationsmodell, sind alle Planungsprozesse nachvollziehbar: Von der Konstruktion des Rohbaus über die Klimatechnik oder den Innenausbau bis zur Anordnung der Archivregale und Büromöbel.