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VonBruno Wesch

Konferenz „Ressourcenwende in der Bauwirtschaft“ 8. Mai 2019, ufaFabrik Berlin

Am 08. Mai 2019 findet in Berlin die Konferenz “Ressourcenwende in der Bauwirtschaft” statt.

Namhafte Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Recht, Journalismus und Gesellschaft informieren über neueste Erkenntnisse und diskutieren mit Ihnen über Ziele, aktuelle Aufgaben, innovative Lösungsansätze und kommunikative Herausforderungen.

Das innovative Thema „Ressourcenwende in der Bauwirtschaft“ führt zu wichtigen Fragen. Im intensiven Diskurs mit Experten, Entscheidern und Meinungsbildnern gilt es, die gemeinsame Expertise zu nutzen und zu bündeln.

Die Ergebnisse werden unmittelbar in die Arbeit der re!source Stiftung e.V. einfließen.

Alle Details finden Sie hier https://www.re-source.com/jahreskonferenz-2019/

VonMarkus Wöhrl

Virtueller Rundgang durch das “Open-Space-Büro”

Im Kreishaus Viersen sind die gelebten Prinzipien der zirkulären Wertschöpfung jetzt auch sichtbar. In der Abteilung Gebäudemanagement ist eine neue Arbeitswelt entstanden, deren Konzept sich sowohl auf die Grundlagen der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, als auch der umfassenden Digitalisierung stützt. Das sogenannte “Open-Space-Büro” bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Gebäudemanagement ein Arbeitsumfeld mit recycelten, natürlichen und technologisch modernsten Ausstattungsmerkmalen. Die offene Bürostruktur steht für eine kommunikativere, effektivere und effizientere Zusammenarbeit.

Machen Sie einen Rundgang durch das Büro – hier geht’s zur Vollbildansicht.

VonMarkus Wöhrl

Erstes BIM-Modell des Kreisarchivs Viersen

Unser neues Kreisarchiv existiert bereits, bevor der erste Spatenstich gemacht wurde: Als digitaler Zwilling. Mit Hilfe des Building Information Modeling (BIM) können Sie das Gebäude schon jetzt kennenlernen. Auf Grundlage eines digitalen Bauwerkmodells, dem BIM-Koordinationsmodell, sind alle Planungsprozesse nachvollziehbar: Von der Konstruktion des Rohbaus über die Klimatechnik oder den Innenausbau bis zur Anordnung der Archivregale und Büromöbel.

VonMarkus Wöhrl

Jan van der Fels wird BIM-Manager des Kreises

Mit einer zukunftsorientierten Personalie unterstreichen wir unsere Vorreiterrolle im Bereich höherer Nachhaltigkeit und hoher Wertschöpfung bei Bauprojekten. Am 1. Februar haben wir Jan van der Fels als „BIM“-Managers im Bereich Gebäudemanagement begrüßt. Die Abkürzung BIM steht für Building Information Modeling. Jan van der Fels ist als Bauingenieur für die fachspezifische Betreuung und Unterstützung bei der BIM-Einführung sowie für die BIM-Begleitung der Bauprojekte verantwortlich.

Unter BIM versteht man eine innovative, auf digitalen Werkzeugen basierende Methode, die sowohl den Prozess der Planung und des Bauens als auch des Gebäudebetriebs ganzheitlich unterstützt und optimiert. Sie ist Voraussetzung, um eine konsequente zirkuläre Wertschöpfung, also Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, verwirklichen zu können. Auf Grundlage eines digitalen Bauwerkmodells, dem BIM-Koordinationsmodell, werden dabei sämtliche Prozesse im Verlauf eines Bauprojekts virtuell dargestellt und innerhalb einer Datenbank die zugehörigen grafischen, geografischen und alphanumerischen Parameter und Kennwerte zugeordnet.

“Den Neubau des Kreisarchivs in Viersen haben wir bereits mit BIM geplant und tragen damit den Prinzipien der zirkulären Wertschöpfung Rechnung. Deshalb war es uns wichtig, für diese verantwortungsvolle Aufgabe eine Stelle im Gebäudemanagement zu schaffen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Jan van der Fels diese kompetente Unterstützung gefunden haben und heißen ihn herzlich willkommen.” (Landrat Dr. Andreas Coenen)

„Auch Bauvorhaben im öffentlichen Bereich gestalten sich zunehmend komplexer. Das erfordert mehr Transparenz in der Kommunikation und Zusammenarbeit mit Planern und Nutzern und ist Teil der umfangreichen Aufgaben im BIM-Umfeld, für die wir unserem neuen Kollegen viel Erfolg wünschen.“ (Bruno Wesch, Abteilungsleiter Gebäudemanagement beim Kreis Viersen)

„Mich begeistert die eingeführte neue Methodik des BIM in Kombination mit der Nachhaltigkeit, die durch die zirkuläre Wertschöpfung erzielte wird. Die Herausforderungen, die im Aufbau der erforderlichen Strukturen liegen, werde ich mit großem Engagement angehen, um so den Kreis Viersen in seiner Vorbildfunktion zu unterstützen.“ (Jan van der Fels, BIM-Manager)

VonMarkus Wöhrl

Kreis reicht Bauantrag für Archiv-Neubau ein

Auf dem Weg zum Neubau des Kreisarchivs hat der Kreis Viersen einen entscheidenden Schritt voran gemacht: Noch vor Jahresende reichte die Kreisverwaltung den Bauantrag bei der Stadt Viersen ein. „Wir haben zusammen mit den Architekten im vergangenen Jahr viel Pionierarbeit geleistet“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. „Da wir nach den Prinzipien der zirkulären Wertschöpfung bauen werden, mussten wir Themen wie Gebäudekonstruktion, Auswahl von Baumaterial und Energieerzeugung ganz neu durchdenken.“

Zur Unterzeichnung traf sich der Landrat mit Dr. Ing. Wolfgang Melchert und Dipl.-Ing Bernd Volkenannt von beauftragten Büro DGM Architekten aus Krefeld. Kreisdirektor und Kulturdezernent Ingo Schabrich, Kreisarchivar Dr. Michael Habersackund Architekt Herbert Verlinden vom Gebäudemanagement des Kreises Viersen tauschten sich ebenfalls mit den planenden Architekten aus.

Der Kreis Viersen errichtet sein Kreisarchiv am Ransberg in Viersen auf nachhaltige Weise. Die Prinzipien der zirkulären Wertschöpfung beinhalten, dass das Gebäude mehr Energie erzeugen soll als es verbraucht. Alle Baustoffe und Materialien sollen nach ihrer Nutzung neu verwendet werden können. Deshalb soll das Kreisarchiv ebenfalls zu einem Ort werden, der die Besucher einlädt, über Themen wie Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung nachzudenken.

VonNiklas Vath

Zwei weitere Gebäude am Ransberg

Dass der Kreis Viersen mit dem neuen Kreisarchiv am Ransberg in Viersen-Dülken auch ein Statement in Sachen „zirkuläre Wertschöpfung“ abgeben will, ist bekannt. Inzwischen plant die Kreisverwaltung im Gewerbegebiet Ransberg – direkt entlang der Viersener Straße zwei weitere Gebäude. Hier sollen auch das dringend benötigte Ersatzgebäude für die Overbergschule (Förderzentrum West) und ein neues Straßenverkehrsamt entstehen. Auch sie sollen nach den Prinzipien der „zirkulären Wertschöpfung“ gebaut werden.

Die Gebäude sollen damit mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen. Alle Baustoffe und Materialien sollen nach ihrer Nutzung neu verwendet werden können. Dieses Prinzip gilt für den Beton und den Fußbodenbelag genauso wie für die Schreibtischstühle und andere Möbel. So soll das Kreisarchiv über seine Bedeutung als Archiv hinaus zu einem Ort werden, der die Besucher einlädt, über Themen wie Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung nachzudenken.

Kurz vor der Bauphase: Das Kreisarchiv

Direkt am Beginn der kleinen Stichstraße zu den Kreiseinrichtungen wird das Kreisarchiv liegen. Es wirkt hier als repräsentatives Eingangsgebäude besonders stark. Der Haupteingang ist abgewandt von der verkehrsreicherem Viersener Straße. Das Archiv ist etwas nach Süden versetzt und gibt den Blick auf die anschließende Bebauung frei.

Zurzeit laufen die Fachplanungen für das Kreisarchiv. Sie sind der letzte Schritt vor der Vergabe der Bauarbeiten. Der erste Spatenstich für das Kreisarchiv soll Anfang 2019 erfolgen.

Mehr Platz für die Kreisverwaltung: Das Straßenverkehrsamt

An das Kreisarchiv schließt westlich (in Richtung Dülken) das Straßenverkehrsamt an. Es könnte aus zwei Gebäudeteilen bestehen, die einen Innenhof mit dem Parkplatz umschließen. Der Parkplatz seitlich mit Wänden eingefasst und verbirgt so die Autos der Besucher. So wird es keinen hässlichen Großparkplatz geben, sondern kleinere Parkzonen.

Angedockt an das Berufskolleg: Die Förderschule

An dritter Stelle folgt der Ersatzbau für die Overbergschule. Er ist zum Bau des Berufskollegs Viersen hin ausgerichtet. Die Schule soll den Schulhof (mit der Cafeteria) des Berufskollegs abschließen und damit auch einen gemeinsamen Zugang haben. Eine alternative Nutzung als Teil des Berufskollegs wäre später gut möglich. Dort, wo die Schulachsen und die Achse der neuen Kreisgebäude aufeinandertreffen, entsteht für die Schule ein spannender Innenhof, der einen geschützten Bereich bildet. Die einzelnen Gebäudeteile werden durch Glaselemente miteinander verbunden. Der Haupteingang liegt am großen Schulhof des Berufskollegs. Hier könnte eine Vorfahrt für Schulbusse mit einer Wendeschleife sein.

Nachbarschaft mit Mehrwert

Das Nebeneinander der drei Neubauten macht es möglich, im Sinne der zirkulären Wertschöpfung viele Einrichtungen und Anlagen gemeinsam zu nutzen und somit einen noch größeren Effekt zu erzielen.

So könnte die Energie für alle Gebäude gemeinsam erzeugt und genutzt werden und auch die Haustechnik könnte auf doppelte Strukturen verzichten. So ließen sich Heizung und Klimatechnik genauso für mehrere Gebäude einrichten wie ein Regenwasserspeicher oder die Infrastruktur für die IT.

Auch die Außenanlage aller Gebäude könnte durch ein Gestaltungskonzept mit „aus einem Guss“ eine aktiv zur Steigerung der Artenvielfalt beitragen.

Die Neubauten bieten für den Kreis Viersen als öffentliche Verwaltung die einmalige Chance, an gleich drei Gebäuden zu zeigen, dass zirkukläre Wertschöpfung funktioniert. Gleich mehrere Kommunen in NRW wollen sich bei ihren Neubauten an der zirkulären Wertschöpfung orientieren. Viele sind allerdings noch in der ersten Planungsphase. Das Interesse der Fachwelt am Bau des Kreisarchivs ist deshalb schon jetzt sehr groß.

Die drei Gebäude des Kreises sollen darüber hinaus nicht nur Leuchttürme für die zirkuläre Wertschöpfung sein. Durch ihre hochwertige architektonische Gestaltung können Sie einen wichtigen Beitrag zur Quartiersentwicklung am Ransberg leisten. So werden Sie einen starken Akzent am Dülkener Ortseingang setzen.