Kategorien-Archiv Allgemein

VonBruno Wesch

05.07.2019 Bekanntmachung Architektenwettbewerb

Das EU-Vergabe-Verfahren zum Architektenwettbewerb “Neubau Straßenverkehrsamt (Führerschein- und Zulassungsstelle) und Förderzentrum wurde am 05.07.2019 im EU-Amtsblatt unter der Nummer

2019/S 128-313310

veröffentlicht.

Alle Details zur Teilnahme finden sie unter:

https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:313310-2019:TEXT:DE:HTML&src=0

Der Architektenwettbewerb soll einen wichtigen Beitrag zur Quartiersentwicklung am Ransberg leisten.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung am Verfahren.

VonBruno Wesch

Building Information Modeling-Konferenz am 05.07.2019 in Düsseldorf

Eröffnung der Konferenz durch Herrn Dr. jur. Thomas Wilk (Leiter der Abteilung Bauen im MHKBG)

Unter Leitung von Herrn Dr. jur. Thomas Wilk (Leiter der Abteilung Bauen im MHKBG) trafen sich 40 BIM-Experten aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Verwaltung im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

 

Einführend referierten zwei öffentliche Bauherren über ihre Erfahrungen mit BIM im Praxiseinsatz. In den anschließenden drei Workshops wurde sich dann intensiv mit verschiedenen BIM-Themenschwerpunkten befasst.

Herr van der Fels und ich konnten uns aktiv einbringen in einem Workshop mit dem Titel:

„Von BIM-Zielen und BIM-Anwendungsfällen bis hin zum BIM-Referenzprozess“.

Das Ziel war die Erarbeitung einheitlicher Zielbeschreibungen und Anwendungsfelder für den Einsatz von BIM in Bau-Projekten öffentlicher Auftraggeber. Auf dieser Basis wird die Ableitung allgemeingültiger Auftraggeber-Informations-Anforderungen (AIA) möglich. Die AIA bilden die Grundlage einer Beauftragung von BIM-Leistungen und könnten als unterstützende Handreichung den 396 Kommunen in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt werden.

Wir freuen uns, die bisherigen BIM-Erfahrungen aus unserem Pilotprojekt „Neubau Kreisarchiv“ für eine Entwicklung von allgemeingültigen Empfehlungen für NRW beisteuern zu können. Leider haben die zwei Stunden Workshop nicht ausgereicht, um alle Anwendungsfelder der BIM-Methode zu benennen. Daher wurde ein weiteres Treffen beschlossen.

Zum Abschluss der Konferenz stellten die Leiter  der Workshops die bisherigen Ergebnisse allen Teilnehmern vor.

 

 

 

 

An dieser Stelle nochmals lieben Dank an die Kollegen für den regen fachlichen Austausch.

 

VonLandrat Dr. Andreas Coenen

„Agil nachhaltiger werden!“ – Kreativ-Team Nachhaltigkeit

Das Thema „Nachhaltigkeit“ beschäftigt mich schon eine ganze Weile. Nicht nur im Privaten, sondern vor allem in meiner Funktion als Landrat des Kreises Viersen. Mir ist bewusst, dass wir in einer Welt immer knapper werdender Ressourcen leben und wie wichtig es ist, sich für eine nachhaltigere Zukunft einzusetzen.

Vor einem halben Jahr habe ich deshalb unser Kreativ-Team Nachhaltigkeit ins Leben gerufen. Das Gesamtteam besteht aus zehn Kolleginnen und Kollegen, die aus unterschiedlichen Organisationseinheiten zusammenkommen. Wir setzen im Team bewusst auf agile Arbeitsprozesse. Was bedeutet das? Es gibt keine starren Hierarchien, sondern teamorientierte Netzwerke. Die Mitglieder erarbeiten in einem Freiraum für kreative Ideen und mit initiativen Denk- und Arbeitsweisen Vorschläge für eine nachhaltigere Kreisverwaltung.

Kernteam: Fabian Schmitz (Amt 10 / Organisationsentwicklung), Felix Schütte (Amt 60 / Klimaschutzmanager) und Niklas Vath (Amt 10 / Energiemanagement)

Wir bringen die verschiedensten beruflichen und persönlichen Hintergründe zusammen: Die Mitglieder sind hinsichtlich ihrer Ämter und Arbeitsbereiche, der Zeit, die sie für den Kreis Viersen arbeiten, ihrer Erfahrungen in anderen Bereichen oder bei vorherigen Arbeitgebern sowie hinsichtlich Alter und Arbeitszeit unterschiedlich. Eben getreu dem Motto: „Agil nachhaltiger werden“. Denn eine nachhaltigere Zukunft kann nur dann gelingen, wenn wir Nachhaltigkeit aus möglichst vielen Blickwinkeln betrachten. Davon bin ich überzeugt!

Das Kreativ-Team stellt die Ergebnisse der Mobilitätsumfrage und Lösungsvorschläge in der Verwaltungskonferenz vor.

Für das Team bestand die erste Aufgabe darin, eine Mobilitätsumfrage durchzuführen. Wir wollten herausfinden, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung zur Arbeit kommen und was der Kreis für eine nachhaltigere Mobilität tun kann. Anschließend hat das Kreativ-Team aus den Ergebnissen konkrete Maßnahmen abgeleitet.

Wir erarbeiten Initiativen, die das Verkehrsaufkommen mindern, Energie und Treibstoff sparen und den Radverkehr stärken. Aber auch Themen wie Home Office und moderne, flexible Arbeitsformen gehören dazu.

So werden wir neue Fahrradabstellanlagen bauen, für unseren Fahrzeugpool mehr E-Autos anschaffen und einen Mobilitätstag anbieten. Darüber werde ich bald berichten!

VonNiklas Vath

Innovationsworkshop in Venlo am 12.06.2019

Am vergangenen Mittwoch, den 12.06.2019, waren unser BIM-Manager, Jan van der Fels und ich auf dem Innovationsworkshop zum Thema zirkulärer Materialien und Gebäuden im Hotel Van der Valk im niederländischen Venlo. Organisiert wurde die Veranstaltung vom C2C ExpoLab und dem Healthy Building Network. Neben dem Netzwerken mit verschiedenen Akteuren im Bereich des nachhaltigen und zirkulären Bauens standen Vorträge zu Business Cases sowie Gebäuderestwerten im Vordergrund.

Die Teilnahme am Innovationsworkshop war für uns eine super Gelegenheit, uns mit anderen Akteuren auszutauschen. Wir konnten über unsere eigenen Erfahrungen berichten und erhielten neue spannende Einblicke in Aspekte gesunden Bauens. Dieser Workshop findet am 10.09.2019 nochmals in Krefeld statt.

 

Mehr Infos gibt es hier:

https://healthybuildingnetwork.com/de/innovationsworkshop-c2cexpolab-1206/

VonBruno Wesch

Besuch der Konferenz „Ressourcenwende in der Bauwirtschaft“ am 8. Mai 2019 in Berlin

Es war ein lohnenswerter Besuch der Konferenz „Ressourcenwende in der Bauwirtschaft“.

Wie angekündigt wurde von namhaften Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Recht, Journalismus und Gesellschaft sehr breit gefächert über das Thema referiert und auch anhand von praktischen Beispielen die Umsetzung dargestellt.

Ressourcenschutz nach den Grundsätzen der „Zirkulären Wertschöpfung“ erfordert nicht nur innovative Lösungsansätze, sondern stellt insbesondere auch eine kommunikative Herausforderung dar. Von daher war der direkte fachliche Austausch mit den Kollegen umso wichtiger.

Nochmals Glückwunsch an die Gründer der re!source Stiftung e.V. für den gelungen Start. Mein besonderer Dank geht an Annette von Hagel und Rolf Brunkhorst, die mich zu diesem Thema immer tatkräftig unterstützen.

Wer mehr zum Thema erfahren möchte, findet hier die Beiträge der Jahreskonferenz 2019:

https://www.re-source.com/jahreskonferenz-2019/

VonBruno Wesch

Konferenz „Ressourcenwende in der Bauwirtschaft“ 8. Mai 2019, ufaFabrik Berlin

Am 08. Mai 2019 findet in Berlin die Konferenz “Ressourcenwende in der Bauwirtschaft” statt.

Namhafte Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Recht, Journalismus und Gesellschaft informieren über neueste Erkenntnisse und diskutieren mit Ihnen über Ziele, aktuelle Aufgaben, innovative Lösungsansätze und kommunikative Herausforderungen.

Das innovative Thema „Ressourcenwende in der Bauwirtschaft“ führt zu wichtigen Fragen. Im intensiven Diskurs mit Experten, Entscheidern und Meinungsbildnern gilt es, die gemeinsame Expertise zu nutzen und zu bündeln.

Die Ergebnisse werden unmittelbar in die Arbeit der re!source Stiftung e.V. einfließen.

Alle Details finden Sie hier https://www.re-source.com/jahreskonferenz-2019/

VonMarkus Wöhrl

Virtueller Rundgang durch das “Open-Space-Büro”

Im Kreishaus Viersen sind die gelebten Prinzipien der zirkulären Wertschöpfung jetzt auch sichtbar. In der Abteilung Gebäudemanagement ist eine neue Arbeitswelt entstanden, deren Konzept sich sowohl auf die Grundlagen der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, als auch der umfassenden Digitalisierung stützt. Das sogenannte “Open-Space-Büro” bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Gebäudemanagement ein Arbeitsumfeld mit recycelten, natürlichen und technologisch modernsten Ausstattungsmerkmalen. Die offene Bürostruktur steht für eine kommunikativere, effektivere und effizientere Zusammenarbeit.

Machen Sie einen Rundgang durch das Büro – hier geht’s zur Vollbildansicht.

VonMarkus Wöhrl

Erstes BIM-Modell des Kreisarchivs Viersen

Unser neues Kreisarchiv existiert bereits, bevor der erste Spatenstich gemacht wurde: Als digitaler Zwilling. Mit Hilfe des Building Information Modeling (BIM) können Sie das Gebäude schon jetzt kennenlernen. Auf Grundlage eines digitalen Bauwerkmodells, dem BIM-Koordinationsmodell, sind alle Planungsprozesse nachvollziehbar: Von der Konstruktion des Rohbaus über die Klimatechnik oder den Innenausbau bis zur Anordnung der Archivregale und Büromöbel.

VonMarkus Wöhrl

Jan van der Fels wird BIM-Manager des Kreises

Mit einer zukunftsorientierten Personalie unterstreichen wir unsere Vorreiterrolle im Bereich höherer Nachhaltigkeit und hoher Wertschöpfung bei Bauprojekten. Am 1. Februar haben wir Jan van der Fels als „BIM“-Managers im Bereich Gebäudemanagement begrüßt. Die Abkürzung BIM steht für Building Information Modeling. Jan van der Fels ist als Bauingenieur für die fachspezifische Betreuung und Unterstützung bei der BIM-Einführung sowie für die BIM-Begleitung der Bauprojekte verantwortlich.

Unter BIM versteht man eine innovative, auf digitalen Werkzeugen basierende Methode, die sowohl den Prozess der Planung und des Bauens als auch des Gebäudebetriebs ganzheitlich unterstützt und optimiert. Sie ist Voraussetzung, um eine konsequente zirkuläre Wertschöpfung, also Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, verwirklichen zu können. Auf Grundlage eines digitalen Bauwerkmodells, dem BIM-Koordinationsmodell, werden dabei sämtliche Prozesse im Verlauf eines Bauprojekts virtuell dargestellt und innerhalb einer Datenbank die zugehörigen grafischen, geografischen und alphanumerischen Parameter und Kennwerte zugeordnet.

“Den Neubau des Kreisarchivs in Viersen haben wir bereits mit BIM geplant und tragen damit den Prinzipien der zirkulären Wertschöpfung Rechnung. Deshalb war es uns wichtig, für diese verantwortungsvolle Aufgabe eine Stelle im Gebäudemanagement zu schaffen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Jan van der Fels diese kompetente Unterstützung gefunden haben und heißen ihn herzlich willkommen.” (Landrat Dr. Andreas Coenen)

„Auch Bauvorhaben im öffentlichen Bereich gestalten sich zunehmend komplexer. Das erfordert mehr Transparenz in der Kommunikation und Zusammenarbeit mit Planern und Nutzern und ist Teil der umfangreichen Aufgaben im BIM-Umfeld, für die wir unserem neuen Kollegen viel Erfolg wünschen.“ (Bruno Wesch, Abteilungsleiter Gebäudemanagement beim Kreis Viersen)

„Mich begeistert die eingeführte neue Methodik des BIM in Kombination mit der Nachhaltigkeit, die durch die zirkuläre Wertschöpfung erzielte wird. Die Herausforderungen, die im Aufbau der erforderlichen Strukturen liegen, werde ich mit großem Engagement angehen, um so den Kreis Viersen in seiner Vorbildfunktion zu unterstützen.“ (Jan van der Fels, BIM-Manager)

VonMarkus Wöhrl

Kreis reicht Bauantrag für Archiv-Neubau ein

Auf dem Weg zum Neubau des Kreisarchivs hat der Kreis Viersen einen entscheidenden Schritt voran gemacht: Noch vor Jahresende reichte die Kreisverwaltung den Bauantrag bei der Stadt Viersen ein. „Wir haben zusammen mit den Architekten im vergangenen Jahr viel Pionierarbeit geleistet“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. „Da wir nach den Prinzipien der zirkulären Wertschöpfung bauen werden, mussten wir Themen wie Gebäudekonstruktion, Auswahl von Baumaterial und Energieerzeugung ganz neu durchdenken.“

Zur Unterzeichnung traf sich der Landrat mit Dr. Ing. Wolfgang Melchert und Dipl.-Ing Bernd Volkenannt von beauftragten Büro DGM Architekten aus Krefeld. Kreisdirektor und Kulturdezernent Ingo Schabrich, Kreisarchivar Dr. Michael Habersackund Architekt Herbert Verlinden vom Gebäudemanagement des Kreises Viersen tauschten sich ebenfalls mit den planenden Architekten aus.

Der Kreis Viersen errichtet sein Kreisarchiv am Ransberg in Viersen auf nachhaltige Weise. Die Prinzipien der zirkulären Wertschöpfung beinhalten, dass das Gebäude mehr Energie erzeugen soll als es verbraucht. Alle Baustoffe und Materialien sollen nach ihrer Nutzung neu verwendet werden können. Deshalb soll das Kreisarchiv ebenfalls zu einem Ort werden, der die Besucher einlädt, über Themen wie Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung nachzudenken.