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VonTeam-Gebaeudemanagement

Neuigkeiten von der Baustelle: Dämmung und Fertigbeton-Bauteile

Auf der Baustelle für unser neues Kreisarchiv, das wir nach den Prinzipien der Zirkulären Wertschöpfung und dem Cradle-to-Cradle-Prinzip errichten, geht es weiter voran.

Mitte Juni wurde die erdberührte Dämmung verlegt. Auf dem Foto sehen Sie die in Sand gebettete Schaumglasdämmung unterhalb der Bodenplatte.

Warum wurde sie dabei in Sand gebettet? So können die Lasten aus der Bodenplatte bestmöglich verteilt werden, ohne die Platten noch zusätzlich auf den Untergrund zu kleben. Schaumglas wird aus Altglas hergestellt – druckfest und resistent gegen Feuchtigkeit -.

Um noch auf eine Abdichtung der erdberührten Bauteile verzichten zu können, wurden diese als wasserundurchlässiger Beton konzipiert. Diese bilden dann eine sogenannte WU-Wanne. Diese WU-Wanne kann leider nicht aus Fertigteilen errichtet werden. Stattdessen verwenden wir hier Betonschalen, die nach dem Einbau noch mit Beton vor Ort ausgegossen werden.

Anker für Schraubverbindungen

Alle übrigen Beton-Bauteile werden als Fertigteile angeliefert. Diese fixieren wir lediglich mit Schraubverbindungen. Dazu werden die Schraubanker bereits in die WU-Wanne einbetoniert. So können diese Bauteile auch intakt zurückgebaut und wiederverwendet werden.

Fertigteilstütze mit Schraubverbindung

 

VonTeam-Gebaeudemanagement

Neuigkeiten von der Baustelle: Mehr Biodiversität

Unser neues Kreisarchiv wird nicht nur besonders nachhaltig gebaut, sondern bietet in seinem Außenbereich auch vielen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum.

Das Foto zeigt die Entwurfsplanung für die Außenanlagen. Unser Ziel ist es, die Biodiversität zu fördern. Dazu werden wir heimische Gräser und Stauden pflanzen. Bienen sollen auf einer mit Blühpflanzen bepflanzten Bienenweide einen Lebensraum finden. Es wird einen Teich geben und ebenso Streuobstareale.

Vögel können in für sie angebrachten Nistkästen brüten und Totholzbereiche werden das neue Zuhause von Igeln.

 

VonTeam-Gebaeudemanagement

Neuigkeiten von der Baustelle: Start der Erdarbeiten

Im Februar 2020 haben wir auf der Baustelle unseres Kreisarchivs mit den Erdarbeiten begonnen.

Auf unserem nächsten Foto sehen Sie einen Aufzugschacht mit Bewehrung für die Unterfahrt. Ringsherum haben wir eine Schotterschicht verlegt.

In der Mitte der abgebildeten Baustelle erkennt man eine Sauberkeitsschicht im zentralen Archivbereich. Am Rand sind Technikgänge mit Bewehrung und Schalelementen zu sehen und eine Sandschicht oberhalb diente der Erstellung einer Baustraße.

Hier wurden die Erdarbeiten auf der Baustelle abgeschlossen und eine Sauberkeitsschicht erstellt. Über die Betonarbeiten der Bodenplatte berichten wir in unseren nächsten Beiträgen.

VonNiklas Vath

Fahrrad-Parker in der Kreishaus-Tiefgarage

Seit ein paar Monaten sind 60 Abstellmöglichkeiten für Fahrräder in der Tiefgarage und unter den Parkplatzeingängen vorhanden.

Abstellmöglichkeiten für Fahrräder

Durch die ADFC-zertifizierten Abstellanlagen werden Räder nun geordnet und platzsparend abgestellt. Durch 14 Anlehnbügel haben auch Fahrräder mit Gepäcktaschen, Körben oder Kisten genügend Platz und können trocknen sowie sicher abgestellt werden. Auch das Laden von E-Bikes ist durch fünf Steckdosen sichergestellt.

Wie unsere Fotos zeigen, werden die Fahrrad-Parker gerade in den sonnigen Monaten voll ausgenutzt. Immer mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fahren nun mit dem Rad zur Arbeit. Eine tolle Entwicklung!

VonNiklas Vath

Elektroladestationen in der Tiefgarage des Kreishauses

„Hier Strom tanken“ ist nun auch für Dienstfahrzeuge und Mitarbeiter-PKW´s mit Elektro- oder Hybridantrieb in der Tiefgarage des Kreishauses möglich.

Hierzu wurde zunächst eine großzügige Infrastruktur mit Trafostation sowie Stromverteilung errichtet. Anschließend konnten 16 Wallboxen mit je 22 kW an den Start gehen.

Aktuell sind 15 Wallboxen belegt, sodass in diesem Jahr noch auf 26 Ladestationen erweitert wird. Durch diese Lademöglichkeiten tragen wir zum Ausbau der Elektromobilität bei.

 

VonNiklas Vath

Energiebericht 2019

Am 04.06.2020 wurde der Energiebericht 2019 des Kreises Viersen im Organisations- und Personalausschuss vorgestellt. Das Energiemanagementsystem wurde im März 2020 erfolgreich nach ISO 50001 rezertifiziert und startet nun in den nächsten Zyklus. Neues Energieziel ist die Reduzierung der CO2-Emissionen durch Effizienzmaßnahmen sowie inbesondere den Ausbau regenerativer Energien, wie z.B. Photovoltaik, Solarthermie oder Wärmepumpen für die kreiseigenen Liegenschaften.

Im Betrachtungszeitraum 2013 bis 2019 konnten ca. 960 t CO2 eingespart werden. Dies entspricht ca. 3,2 Mio. gefahrenen Kilometern eines Benzin-PKWs. Auch in den nächsten Jahren sind zahlreiche Effizienzmaßnahmen wie Beleuchtungserneuerung, Heizventiltausch und Erweiterung der Gebäudeleittechnik sowie Energie-Monitoring geplant. Motiviert und zuversichtlich machen wir uns auf den Weg zur klimaneutralen Kreisverwaltung!

 

Photovoltaikanlage für kreiseigene Liegenschaften

VonTeam-Gebaeudemanagement

Open-Space-Büro: IT-Ausstattung

Zu einer modernen Arbeitswelt gehören nicht nur ein innovatives Raumkonzept und die Nutzung nachhaltiger Möbel: Eine gute IT-Ausstattung und mobiles Arbeiten sind ebenfalls Teil davon.

Deshalb haben die Mitarbeitenden unserer Abteilung nun jeder ein eigenes Notebook mit Docking-Station erhalten, wodurch das Arbeiten an jedem Platz bzw. Ort (auch im Home-Office) technisch möglich ist. An den Arbeitsplätzen sind jeweils zwei 22-Zoll Monitore mit variabler Einstellung (Höhe, Abstand, Neigung) am Tisch befestigt. So können die Monitore leichter auf individuelle Bedürfnisse eingestellt werden.

Arbeitsplatz im Open-Space-Büro

Doch nicht nur an den Einzelarbeitsplätzen sind wir gut ausgestattet, sondern auch an den Besprechungstischen. Über beiden Besprechungstischen hängen jeweils 55-Zoll Fernseher, welche nun auch A0-Pläne, z.B. des Fachplaners, digital abbildbar machen.

Die Tische sind mit weiteren Anschlüssen für Strom, LAN und HDMI ausgestattet. Durch zwei WLAN-Hotspots ist auch eine kabellose Verbindung zu den Fernsehern und zum internen Kreis-Netzwerk möglich. Auch für externe Personen ist diese Verbindung nutzbar.

Ein Besprechungsbereich: Mit einem großen Bildschirm ausgestattet

Im nächsten Beitrag berichten wir, wie es ist, in einem Open-Space-Büro zu arbeiten.

 

VonNiklas Vath

Erfahrungsaustausch: Energiemanagement für Kommunen

Durch die Arbeit mit dem Energiemanagementsystem nach der ISO-Norm 50001 können wir im Kreis Viersen eine positive Entwicklung vorweisen: Durch systematisches Controlling sowie Energiesparmaßnahmen sind unsere Verbräuche von 2013 bis 2018 um 22 % gesunken und gleichzeitig haben wir rund 320.000 Euro eingespart. Seit 2017 ist der Kreis Viersen mit dem Gebäudemanagement zertifiziert. Durch die DIN ISO 50001 werden Organisationen beim Aufbau eines systematischen Energiemanagements unterstützt.

In einem Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen habe ich als Energiemanager des Kreises Viersen über den Aufbau und Betrieb des Energiemanagements berichtet. Mit der Firma B.A.U.M. Consult wurden Vertreterinnen und Vertreter aus anderen Kommunen ins Kreishaus eingeladen. 25 Energie- und Klimaschutzmanager sowie Führungskräfte haben sich über die Arbeit mit dem Energiemanagementsystem ausgetauscht.

Bei diesem Treffen habe ich die Anforderungen der Norm und den Weg bis zur Zertifizierung vorgestellt. Ich habe insbesondere erläutert, wie Kennzahlen der Energienutzung ermittelt und dargestellt werden können. Die Einbindung von Verwaltungsführung, Hausmeistern und Mitarbeitern in die Arbeit mit dem System ist von zentraler Bedeutung. Durch das systematische Energiemanagement sparen wir nicht nur Kosten und steigern Effizienz, sondern erreichen auch unsere Klimaschutzziele besser.

Seit Anfang 2019 wird die Einführung und Zertifizierung eines Energiemanagementsystems (EnMS) nach ISO 50001 in Kommunen und kommunalen sowie gemeinnützigen Einrichtungen über die Kommunalrichtlinie gefördert.

VonLandrat Dr. Andreas Coenen

Klimastrategie des Kreises Viersen

Auch wir im Kreis Viersen sehen und fühlen die Folgen des Klimawandels. Wer erinnert sich nicht an die heißen Tage im Sommer 2019? In der Stadt Tönisvorst kletterte das Thermometer Ende Juli sogar auf rekordverdächtige 41,2 Grad Celsius. Solche Wetterextreme sind glücklicherweise noch nicht an der Tagesordnung. Doch sie sind bereits Folgen des Klimawandels, denn die Jahresmitteltemperatur steigt und somit werden auch Wetterextreme wahrscheinlicher. Von 1880 bis 2018 hat sich die Jahresmitteltemperatur in der Stadt Tönisvorst um knapp 1,5 Grad Celsius erhöht.

Sichtbar wurde der Klimawandel im Sommer 2019 auf unseren Wiesen und an unseren Bäumen. Blätter vertrockneten und Wiesen waren wochenlang nicht grün. Mit einer solchen Trockenheit hatten die Menschen im Kreis Viersen bereits 2018 zu kämpfen und so ist es kein Wunder, dass der Grundwasserspiegel sank und unsere heimische Landwirtschaft Ernteausfälle zu beklagen hatte.

Es ist mir persönlich, vor allem aber auch als Landrat des Kreises Viersen, schon seit längerer Zeit ein großes Anliegen, in Sachen Klimaschutz konkrete Maßnahmen zu ergreifen und umzusetzen. Nachhaltigkeit und Klimaschutz gehen dabei oftmals Hand in Hand. Im Kreis Viersen wollen wir nicht nur reden, sondern handeln. Aus diesem Grund haben wir eine Klimastrategie des Kreises Viersen erstellt.

Wir wollten eine Klimastrategie erarbeiten, mit der unsere gesamte Verwaltung klimafreundlicher werden kann. Das haben wir geschafft. Konkret bedeutet das: Die Kreisverwaltung Viersen wird bis spätestens 2040 klimaneutral sein, ihre CO2-Emissionen auf null reduzieren. Ein ambitioniertes Ziel! Aber wir wollen uns messbar machen, unseren Willen beweisen und Vorbild für andere Kommunen sein.

Außerhalb des Kreishauses, externer Einrichtungen und weiterer Liegenschaften hört unser Engagement nicht auf: Gemeinsam mit interessierten Kommunen aus unserem Kreis planen wir weitere Klimaschutzprojekte und setzen Maßnahmen um.

In den kommenden Wochen werden wir Ihnen die einzelnen Aspekte unserer Klimastrategie hier auf unserem Blog vorstellen. Auch, wie wir unser 2040-Ziel erreichen möchten. Schauen Sie vorbei und erfahren Sie mehr über Klimaschutz im Kreis Viersen.

VonTeam-Gebaeudemanagement

Open-Space-Büro: Deckengestaltung

Manchmal muss man seinen Blick nach oben richten, um besondere (Bau-)Elemente zu entdecken. So auch in unserem Open-Space-Büro.

Nicht über jedem Arbeitsplatz oder Aufenthaltsbereich sieht die Decke gleich aus. Die verbaute Akustikdecke schafft unterschiedliche Strukturen aufgrund verwendeter Elemente. So werden verschiedene Zonen und Arbeitsbereiche auch in der Decke sichtbar. Arbeitsbereiche haben eine etwas andere Deckenstruktur, als die kommunikativen Bereiche.

Ein Blickfang ist die Ellipse über der Couch in einem der Kommunikationsbereiche des Open-Space-Büros.

Deutlich sichtbar: Die rote Ellipse.

Über den Arbeitsbereichen sieht die Decke anders aus:

Akustikdecke im Open-Space-Büro

Als technische Abteilung war es für uns selbstverständlich, auch die Technik mit Verkabelung, Trägern und Verschraubungen an der grau gesprühten Decke sichtbar zu lassen.

Weiß, Rot und Grün: Moderne Decke im Büro

In unserem nächsten Beitrag stellen wir Ihnen unsere IT-Ausstattung vor.