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Nachhaltig bauen mit Holz – Ein Praxisbericht

VHS-Vortrag über nachhaltigen Eigenheimbau

Das herkömmliche Bauen mit Beton verbraucht sehr viel CO2 – vor allem bei der Zementproduktion. Das Bauen mit zertifiziertem Holz gilt da als nachhaltige Alternative. In den vergangenen 20 Jahren hat der Bau mit Holzelementen große technologische Fortschritte gemacht. Inzwischen werden ganze Bürogebäude und Hotels aus Holz gebaut.

Und wie kann man privat mit Holz bauen? Damit beschäftigt sich ein Vortrag der Kreisvolkshochschule Viersen am Donnerstag, 9. September, um 19 Uhr im Berufskolleg Viersen-Dülken. Architekt Tim Witte wollte Vorbild sein und hat sein eigenes Wohnhaus aus Holz gebaut. Er zeigt, welche Möglichkeiten das Bauen mit Holz bietet und welche Vorteile es für die Bewohner*innen und die Umwelt hat. Seine Überzeugung: „In einer Zeit, da immer mehr Bauträger ganze Wohnsiedlungen, mit immer den gleichen Haustypen vermarkten, liegt es auf der Hand, mit Holz und verantwortungsvoll zu bauen.“ Der Referent arbeitet als Architekt im Korschenbroich Architekturbüro ottenarchitekten. Als überzeugter Vertreter nachhaltiger und visionärer Architektur baute er  ein Mehrgenerationenhaus in Holzmassivbauweise.

Die Veranstaltung findet in der Cafeteria des Berufskollegs Viersen, Nikolaus-Groß-Straße 7, statt.

Anmeldungen über kreis-viersen-vhs.de, vhs@kreis-viersen.de oder 02162 93480.

Rückfragen und Pressekontakt: Markus Wöhrl, Fachbereichsleiter Umwelt und Gesundheit, Tel.: 02162-9348-34, E-Mail: markus.woehrl@kreis-viersen.de

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VHS: “Zukunftsfragen – Zukunft wagen!” – Verbote oder Vernunft? Wie retten wir Klima und Umwelt?

VHS-Diskussion zur Bundestagswahl

Die verheerenden Überschwemmungen des Sommers haben in Zeiten der Corona-Pandemie wieder deutlich gemacht, wie konkret und unberechenbar die ersten Auswirkungen des Klimawandels sind. Dauerhaft sind 65 Prozent der Deutschen der Meinung, der Umwelt- und Klimaschutz sei ein sehr wichtiges Thema (1). Über 90 Prozent sprechen sich sogar für einen zügigen, sozialverträglichen Strukturwandel hin zu mehr (ökologischer) Nachhaltigkeit aus – sie sehen also Handlungsbedarf.

Doch wie soll das gehen? Müssen wir uns selbst mehr ökologisch schädliches Verhalten verbieten und besteuern lassen, weil sonst nichts aus den guten Absichten wird? Oder setzen wir auf Vernunft und positive Anreize, weil sie motivieren und die Eigenverantwortung stärken? Kurzum: Wie schaffen wir es, dass alle, die sich mehr Nachhaltigkeit wünschen, auch tatsächlich ihren Beitrag leisten – und zwar am besten ab morgen? Und wie erhalten wir unseren Status als Industrie-, Forschungs- und Mittelstandsland?

Die zügige Suche nach Antworten auf diese Fragen wird die Arbeit des neuen Bundestags stark prägen. Welche unterschiedlichen Antworten haben die Parteien auf das gemeinsam erkannte Problem? Darüber diskutiert der Fachbereichsleiter für Umwelt und Gesundheit, Markus Wöhrl, mit den Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2021 aus dem Kreis Viersen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 2. September 2021, um 19 Uhr in der Aula des Berufskollegs Viersen, Heesstraße 95, in Viersen statt. Der Eintritt ist frei.

Anmeldungen über kreis-viersen-vhs.de, vhs@kreis-viersen.de oder 02162 93480.

Rückfragen und Pressekontakt: Markus Wöhrl, Fachbereichsleiter Umwelt und Gesundheit, Tel.: 02162-9348-34, E-Mail: markus.woehrl@kreis-viersen.de

(1) Umweltbewusstseinsstudie 2020 des Instituts für sozial-ökologische Forschung im Auftrag des Umweltbundesamtes.

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Abgesagt / VHS: „Zukunftsfragen – Zukunft wagen!“: Stadtentwicklung in pandemischer Zeit – Herausforderungen für Stadt und Land

Der Vortrag „Stadtentwicklung in pandemischer Zeit“ am 26. August muss leider ausfallen. Der Vortrag wird im ersten Halbjahr 2022 nachgeholt.

VHS startet Fortsetzung der Nachhaltigkeitsreihe: Zukunftsfragen – Zukunft wagen!

Städtebau und Stadtentwicklung sind komplexe Gebilde, die einer ständigen Veränderung unterworfen sind. Historische Strukturen und moderne Veränderungen bilden räumlich ab, wie sich Gesellschaft verändert.

Die Corona-Pandemie hat der Gesellschaft vor Augen geführt, an welchen Stellen sie besonders verwundbar und störanfällig ist und das Bewusstsein für überfällige Veränderungen geschärft. Genau mit dieser aktuellen Entwicklung beschäftigt sich Städtebau-Experte Prof. Rolf Westerheide in einem Vortrag bei der Kreisvolkshochschule Viersen.

Westerheides Überzeugung: Das gemischte Wohngebiet (Quartier) und die „Stadt der kurzen Wege“ sind ohne Alternative, wenn man unnötige Mobilität vermeiden will. Stadt braucht Lebensqualität und attraktive Aufenthaltsbereiche. Urbanität ist nicht maximale Dichte, sondern stadträumliche Qualität. Dazu gehören unter anderem Klimaanpassung, Nutzungsmischung, Flexibilität und bauliche Vielfalt. Kleinteiligkeit kann hohe Anpassungsfähigkeit von Wohngebieten, Städten und Regionen garantieren.

Der Vortrag soll die Handlungsfelder des Städtebaus, der Stadt- und Regionalplanung, der Architektur und der Freiraumgestaltung als wesentliche Impulse für dauerhaft angelegte Veränderungen betrachten.

Professor Rolf Westerheide ist Architekt und Stadtplaner. Er ist Professor für Städtebau i.R. an der Fakultät für Architektur an der RWTH Aachen. Er war und ist Vorsitzender in Städtebau- und Gestaltungsbeiräten in Bonn, Wuppertal, Soest, Aachen und Düren. Er ist Vorsitzender des Ausschusses Stadtplanung und Vorstandsmitglied der Architektenkammer NRW und Mitglied im Vorstand der Bundesarchitektenkammer in Berlin, dort leitet u.a. den Bundesausschuss für Stadtplanung.

Forschungsschwerpunkte sind der Ländliche Raum und die Dörfer in Bezug zur Steuerung der Gestaltqualitäten und Prozesssteuerung zur Innenentwicklung.

Der Vortrag mit anschließender Diskussion finden am Donnerstag, 26. August 2021, ab 19 Uhr im Pfarrzentrum St. Josef, Eibenweg 1, in Kempen statt. Der Eintritt ist frei.

Anmeldungen über kreis-viersen-vhs.de, vhs@kreis-viersen.de oder 02162 93480.

Rückfragen und Pressekontakt: Markus Wöhrl, Fachbereichsleiter Umwelt und Gesundheit, Tel.: 02162-9348-34, E-Mail: markus.woehrl@kreis-viersen.de

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VHS-Veranstaltung „Bauen mit Lehm“: Unternehmensbesichtigung von Claytec

Fast alle Veranstaltungen der Nachhaltigkeitsreihe „Zukunftsfragen – Zukunft wagen!“ der Kreisvolkshochschule Viersen mussten in diesem Semster ausfallen. Eine Exkursion kann nun aber noch stattfinden: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen die Firma CLAYTEC in Viersen-Boisheim. Sie produziert und vertreibt seit mehr als 35 Jahren Baustoffe aus Lehm. Entstanden ist CLAYTEC aus einem Handwerksbetrieb.

Bei der Unternehmensbesichtigung erklärt Geschäftsführer Maximilian Breidenbach, wie Lehmputze aus natürlichen Bestandteilen hergestellt werden – in heimischen Lagern und Produktionsstätten. Von der Gewinnung, über die Veredlung, vom Einbau über die Nutzung bis hin zur erneuten Nutzung irgendwann gilt: Für kaum ein anderes Baumaterial wird so wenig Energie aufgewendet. CO2-Emissionen entfallen bei Lehm nahezu, seine Festigkeit und Bindekraft gibt die Natur gratis.

Die Exkursion ist entgeltfrei und beginnt am Freitag, 18. Juni, um 17 Uhr bei der Firma Claytec, Nettetaler Straße 113 in Viersen-Boisheim. Anmeldungen sind erforderlich über kreis-viersen-vhs.de, vhs@kreis-viersen.de oder 02162 93480. Es herrscht Maskenpflicht.

Ihr Ansprechpartner bei Rückfragen:

Markus Wöhrl
Fachbereichsleiter Umwelt und Gesundheit
Tel.: 02162 9348-34
E-Mail: markus.woehrl@kreis-viersen.de

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Digitales Bauen – Leitfäden der Landesregierung

Nordrhein-Westfalen will digitales Bauen vorantreiben. Denn Digital trifft immer noch zu oft auf Analog: Das soll sich in Zukunft ändern. Jan van der Fels, BIM-Manager beim Kreis Viersen, hat an den aktuellen Leitfäden der Landesregierung mitgearbeitet.

Die nordrhein-westfälische Bauwirtschaft ist innovativ und kreativ, wenn es darum geht, Potentiale für Qualitäts- und Effizienzsteigerungen und für eine Optimierung der Produktionszeit beim Bau durch höhere Produktivität und Ressourceneffizienz auszuschöpfen und Perspektiven für ressourcenschonende Fertigungsverfahren und Baustoffe zu entwickeln, die die Grundlage für zukunftsweisende Wirtschaftszweige schaffen.

Unser gemeinsames Ziel ist es, Nordrhein-Westfalen zum Vorreiter bei der Entwicklung und Nutzung innovativer Bautechnologien und -verfahren zu machen und die Wettbewerbsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Bauwirtschaft für die Zukunft zu sichern.

Neue Bauhaus-Bewegung

„Bauhaus“ – das steht für die berühmte moderne Schule für Kunst-Design und Architektur. Es ging darum, eine neue „Baukunst“ durch die Vereinigung von Kunst und Handwerk zu erschaffen. Heute geht es darum, Kunst, Architektur und moderne Techniken – unser Können und unsere Fähigkeiten – zugunsten einer nachhaltigeren Bauwirtschaft in einer neuen Bauhaus-Bewegung zu bündeln.

Innovative Ansätze

Dass wir das können, zeigt das erste durchgenehmigte 3D-Druck-Haus, welches in Nordrhein-Westfalen gedruckt wird. Dass wir das können, zeigen viele weitere innovative Ansätze, die im ganzen Land Nordrhein-Westfalen entstehen.

2,5 Millionen Euro für innovative Bauverfahren

Um Innovation, Forschung und die Digitalisierung der Bauwirtschaft voranzutreiben, unterstützen wir Sie: Landesweit stehen 2,5 Millionen Euro für Forschungsvorhaben, Wissenstransfers, Modellprojekte und innovative Bauverfahren zur Verfügung.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat das Bauportal.NRW entwickelt. Auf der Internetseite www.bauportal.nrw können Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Architektinnen und Architekten sowie Ingenieurinnen und Ingenieure ab sofort zielgruppengerecht alle Informationen rund um das Baugenehmigungsverfahren und verwandte Verwaltungsleistungen finden.

Zu oft trifft digital noch auf analog. Dies verlangsamt oftmals den gesamten Bauprozess. Wohnen ist elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger. Deshalb verbessert die Landesregierungen die Rahmenbedingungen für das Bauen. Das digitale Baugenehmigungsverfahren ist ein wichtiger Bestandteil davon.

Umfassender Service

Das Bauportal.NRW bietet Service, der kontinuierlich ausgebaut wird. Auf dem Portal finden sich Informationen über den Ablauf eines Baugenehmigungsverfahrens, die Zuständigkeiten sowie einschlägige Begrifflichkeiten, Rechtsvorschriften sowie alle wichtigen Erlasse, Hinweise, Empfehlungen und Merkblätter der obersten Bauaufsichtsbehörde ebenso wie alle amtlichen Formulare und Vordrucke. Darüber hinaus bietet das Portal grundlegende Informationen zur Bauleitplanung und verlinkt zu den online verfügbaren Bauleitplänen der Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen.

Bauanträge digital übermitteln

In der 1. Jahreshälfte 2021 wird das Bauportal um einen Antrags- und Dokumentenassistenten ergänzt. Der Antragsassistent startet zunächst mit dem einfachen Baugenehmigungsverfahren nach Paragraph 64 der Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen 2018. Weitere Antragsverfahren werden im Laufe des Jahres 2021 entwickelt und zur Nutzung freigegeben. Mithilfe des Assistenten können Bauanträge und weitere Unterlagen komplett digital an die zuständige Bauaufsichtsbehörde übermittelt werden, wenn sich diese an das Bauportal angeschlossen hat. Die Kommunen entscheiden entsprechend ihrer Möglichkeiten, ob und wie sie für Ihren Zuständigkeitsbereich eine Antragsstellung über das Bauportal.NRW ermöglichen werden.

In einer ersten Projektphase hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung zusammen mit sechs Kommunen im Juni 2018 das Modellprojekt „Digitales Baugenehmigungsverfahren in Nordrhein-Westfalen“ gestartet. Ziel des Projekts: Die insgesamt 212 unteren Bauaufsichtsbehörden in Nordrhein-Westfalen bei der Ausarbeitung von Maßnahmen zur Digitalisierung des Baugenehmigungsverfahrens zu unterstützen und einen Standardprozess zu erarbeiten. Ein wichtiges Ergebnis des Projekts ist nun die Initiierung des Bauportals.

DIE LANDESREGIERUNG FÖRDERT DIGITALES BAUEN

Über kürzere Planungs- und Bauzeiten, bis hin zur schnelleren Realisierung: Die Digitalisierung birgt für Bauprojekte ein hohes Potential. Auch im Gebäudebestand hilft digitales Bauen dabei, Prozesse zu optimieren, transparenter zu gestalten und damit letztlich Kosten zu senken. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung will die Digitalisierung zielgerichtet vorantreiben und verantwortlich mitgestalten.

Beim Hoch- und Tiefbau trägt die Digitalisierung zur Produktivitätssteigerung der Planungs- und Baubranche aber auch zur Steigerung der Nachhaltigkeit des Bauens und Bewirtschaftens von Immobilien bei. Für den Baubereich kommt dabei dem Building Information Modeling (BIM) eine zentrale Rolle zu.

Daneben können durch Digitalisierung auch Verwaltungsprozesse via Digitale Baugenehmigungen beschleunigt sowie Daten zur Digitalen Baukostenplanung zentral auf Landesebene gesammelt und zur Verfügung gestellt werden.

Mehr Informationen unter https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/digitales-bauen.

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Sickerwassertank auf der Deponie Viersen I aufgestellt: Optimierungsmaßnahmen liegen im Zeitplan

Die Arbeiten des Kreises Viersen auf der Deponie Viersen I im Stadtteil Viersen-Bockert schreiten zügig voran. Zuletzt wurde der neue Sickerwassertank auf der Betriebsfläche aufgestellt. Damit befindet sich die Optimierung der Deponie im Zeitplan. Der neue Sickerwassertank ersetzt das bisherige Becken, das erneuerungsbedürftig war.

„Der aufgestellte Sickerwassertank stammt ursprünglich von der Deponie Hillenkamp in Elmpt. Da er dort nicht mehr benötigt wurde, wird er nun am neuen Standort weiterverwendet. Das spart zusätzliche Ressourcen.“    Christian Böker, Betriebsleiter des Abfallbetriebs des Kreises Viersen (ABV).

Durch die neue Oberflächenabdichtung fällt auf der Deponie zudem weniger Sickerwasser an. Die Optimierung der Deponie findet in mehreren Teilabschnitten statt. Dabei spielt neben technischen und wirtschaftlichen Gründen auch der Klimaschutz eine entscheidende Rolle. Geplant ist unter anderem die Modernisierung der Gastechnik durch eine neue Schwachgasanlage. Diese wird voraussichtlich Anfang Februar unter Einsatz eines Krans angeliefert und aufgebaut. In Kombination mit der optimierten Oberflächenabdichtung wird durch die neue Anlage deutlich weniger klimaschädliches Methangas freigesetzt. Für die Maßnahme erhält der Kreis Viersen Fördermittel des Bundes aus der Nationalen Klimaschutzstrategie.

Die Optimierung der Deponie ist Bestandteil der Klimaschutzstrategie des Kreises. Die Arbeiten dauern voraussichtlich zwei Jahre.

 

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VHS: Online-Vorträge zum Heizen, Stromsparen und Dämmen

Die Zeit ohne Kultur und Gastronomie nutzen viele, um ihr Haus oder ihre Wohnung zu verschönern. Gerade zum Start der kalten und dunklen Jahreszeit bietet sich auch die Gelegenheit, ins Energiesparen zu investieren. Die Kreisvolkshochschule des Kreises Viersen bietet dazu in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW drei Online-Vorträge an.

Im ersten Vortrag am Donnerstag, 17. Dezember, geht es um die Funktionsweise sowie die richtige Einstellung der Heizung und um die Frage, was der Wechsel zu einer neuen, intelligenten Heizung bringt.

Ein weiterer Vortrag am Donnerstag, 7. Januar, beschäftigt sich mit dem Verbrauch und den Kosten von Strom und Heizenergie. Dabei wird auch erläutert, welchen Anteil einzelne Elektrogeräte an der Stromrechnung haben und wie man die Kosten reduzieren kann.

Am Donnerstag, 21. Januar, steht die Frage im Vordergrund, wie sich Häuser nachträglich dämmen lassen. Dabei wird auch erläutert, wie hoch die Kosten für einzelne Maßnahmen sind und wofür es Fördermittel gibt.

Referent Markus Felix ist Diplom-Ingenieur der Versorgungtechnik und seit 2018 als Energieberater für die Verbraucherzentrale NRW tätig. Alle Vorträge sind kostenlos, beginnen um 19 Uhr und dauern mit Fragerunde etwa 90 Minuten. Anmeldungen sind über die Website kreis-viersen-vhs.de oder telefonisch unter 02162 9348-0 möglich.

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Optimierung Deponie Viersen I: „Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“

Die Arbeiten auf der Deponie Viersen I im Stadtteil Viersen-Bockert haben offiziell begonnen. Landrat Dr. Andreas Coenen informierte sich vor Ort über die umfangreichen Arbeiten.

„Die Optimierung der Deponie I bringt nicht nur wirtschaftliche und technische Vorteile mit sich. Durch die Modernisierung der Gastechnik leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Erfreulicherweise konnten wir für die neue Schwachgasanlage auch Fördermittel des Bundes aus der Nationalen Klimaschutzstrategie generieren.“                       Landrat Dr. Andreas Coenen

Derzeit erneuert die Bauunternehmung Sanders aus Schwalmtal den Betriebsbereich. „Wir richten aktuell eine Fläche für die neue Schwachgasanlage her“, erklärt Andreas Budde, Dezernent für Planen, Bauen und Umwelt und erster Betriebsleiter des Abfallbetriebs des Kreises Viersen (ABV). „Außerdem modernisieren wir sowohl die Fassung des belasteten Deponiesickerwassers als auch die Ableitung des unbelasteten Oberflächenwassers.“ Das bisherige Sickerwasserbecken wird durch einen Tank ersetzt.

Für die Modernisierung der Gastechnik werden die bestehenden Gasbrunnen der Deponie umgerüstet und neue Gasleitungen verlegt. „Durch eine neue Schwachgasanlage und die optimierte Oberflächenabdichtung wird deutlich weniger klimaschädliches Methangas erzeugt“, so Christian Böker, Betriebsleiter des ABV. Das anfallende Deponiegas muss zukünftig nicht mehr abgefackelt werden.

Informierten sich vor Ort über die anstehenden Arbeiten: (v.l.n.r.) Christian Böker, Betriebsleiter des ABV, Landrat Dr. Andreas Coenen, Andreas Budde, Dezernent für Planen, Bauen und Umwelt und erster Betriebsleiter des ABV, sowie Michael Mertens von der Baufirma Sanders.

Im kommenden Jahr beginnen die umfangreichen Arbeiten zur Optimierung der Oberflächenabdichtung. Ziel ist es unter anderem, das anfallende Sickerwasser durch die Aufbringung einer Kunststoffdichtungsbahn zu verringern. Da die Entsorgung des Sickerwassers sehr kostenintensiv ist, werden auch die Deponienachsorgekosten reduziert. Die Ausschreibung wird derzeit vorbereitet.

Die Optimierung der Deponie ist Bestandteil der Klimaschutzstrategie des Kreises. Die Arbeiten dauern voraussichtlich zwei Jahre.

VonVanessa Molter

„Zukunftsfragen – Zukunft wagen!“: Nachhaltigkeit in der Bekleidungsindustrie

Unsere Kreisvolkshochschule bietet eine neue Veranstaltungsreihe rund um die Themen Nachhaltigkeit und Klimawandel an.

„Zukunftsfragen – Zukunft wagen!“

Titel der Veranstaltung

„Nachhaltigkeit in der Bekleidungsindustrie“

Wann und wo?

  • Donnerstag,  26. November 2020, 19:00 – 21:15 Uhr
  • Viersen-Dülken Clara-Schumann-Gymnasium, Aula

Gast

Prof. Dr. Rudolf Voller

Prof. Dr. Rudolf Voller war von 1998 bis 2019 Professor für Mathematik am Fachbereich Textil-und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein. Seit 2008 kam als zusätzliches Lehrgebiet Nachhaltigkeit und CSR-Management (Corporate Social Responsibility) hinzu, 2012 war er Mitbegründer des EthNa Kompetenzzentrums CSR an der Hochschule Niederrhein. Dort ist er bis heute tätig. Voller ist Mitglied bei Scientists for Future Rhein-Ruhr und im Netzwerk „Gerresheim nachhaltig“ in Düsseldorf.

Thema

Durch die Coronakrise ist auch die Globalisierung mit ihren Auswirkungen verstärkt in den Fokus gerückt. Die Textil- und Bekleidungsindustrie  aber ist schon seit Jahrzehnten globalisiert. Die Produktion zog von Europa immer weiter nach Osten – sinkenden Lohnkosten und niedrigen Umweltschutzanforderungen folgend. Durch das Unglück von Rana Plaza und die Detoxkampagne von Greenpeace wurden die Produktionsbedingungen der Bekleidungsindustrie und ihre Auswirkungen auf Mensch und Umwelt einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, die Nachfrage nach nachhaltiger Bekleidung ist seitdem gestiegen, aber der Marktanteil ist immer noch gering. Woran erkennt man nachhaltige Bekleidung? Was versteht man unter nachhaltiger Produktion? Gibt es verlässliche Kennzeichnungen? Was sind die ökologischen und sozialen Probleme und welche Lösungsansätze gibt es? Diese und weitere Punkte werden im Vortrag behandelt und anschließend diskutiert.

 

Anmeldung erforderlich! Mehr Infos: https://www.kreis-viersen-vhs.de/

VonVanessa Molter

„Zukunftsfragen – Zukunft wagen!“: Die Industrie als Stromverbraucher

Unsere Kreisvolkshochschule bietet eine Veranstaltungsreihe rund um die Themen „Nachhaltigkeit“ und „Klimawandel“ an.

„Zukunftsfragen – Zukunft wagen!“

Titel der Veranstaltung

„Die Industrie als Stromverbraucher“

Wann und wo?

  • Donnerstag, 12. November 2020, 19 – 21:15 Uhr
  • Kempen Luise-von-Duesberg-Gymnasium

Gast

Prof. Dr. Marc Gennat

Prof. Dr. Marc Gennat lehrt am SWK E²-Institutfür Energietechnik und Energiemanagement der Hochschule Niederrhein. Vor seiner Berufung war er Energiemanager eines stromintensiven Unternehmens.

Thema

Der Energiebedarf der heimischen Industrie wird regelmäßig im kritischen Licht gesehen. Privilegien – insbesondere Sonderbehandlungen bei der Erneuerbaren Energien Gesetz-Umlage – werden als Subvention betrachtet. Dabei sind die Energieversorgung und der -preis wichtige  Standortfaktoren, die über Investitionsentscheidungen von Anlagen mit vielen Jahrzehnten Laufzeit mitentscheiden. Dies ist ein Grund, warum Änderungen aus der Sicht Außenstehender sehr langsam und sehr zögerlich umgesetzt werden.

Außerdem ist die Industrie ebenso gefragt, wenn es um Energieeffizienz und CO2-Einsparungen geht. Hier helfen neben einer Reihe von nationalen Gesetzen und Verordnungen der europäische Handel für Treibhausgas-Emissionen (EU-ETS). Referent Marc Gennat wird in seinem Vortrag in die Marktmechanismen einführen, gute Regelungen und Stolpersteine aufzeigen sowie einen Blick in die Zukunft werfen.

 

Anmeldung erforderlich! Mehr Infos: https://www.kreis-viersen-vhs.de/