Autor-Archiv Niklas Vath

VonNiklas Vath

Elektroladestationen in der Tiefgarage des Kreishauses

„Hier Strom tanken“ ist nun auch für Dienstfahrzeuge und Mitarbeiter-PKW´s mit Elektro- oder Hybridantrieb in der Tiefgarage möglich.

Hierzu wurde zunächst eine großzügige Infrastruktur mit Trafostation sowie Stromverteilung errichtet. Anschließend konnten 16 Wallboxen mit je 22 kW an den Start gehen.

Nach aktueller Belegung sind 15 Wallboxen belegt, sodass in diesem Jahr noch auf 26 Ladestationen erweitert wird. Durch diese Lademöglichkeiten tragen wir zum Ausbau der Elektromobilität bei.

 

VonNiklas Vath

Energiebericht 2019

Am 04.06.2020 wurde der Energiebericht 2019 des Kreises Viersen im Organisations- und Personalausschuss vorgestellt. Das Energiemanagementsystem wurde im März 2020 erfolgreich nach ISO 50001 rezertifiziert und startet nun in den nächsten Zyklus. Neues Energieziel ist die Reduzierung der CO2-Emissionen durch Effizienzmaßnahmen sowie inbesondere den Ausbau regenerativer Energien, wie z.B. Photovoltaik, Solarthermie oder Wärmepumpen für die kreiseigenen Liegenschaften.

Im Betrachtungszeitraum 2013 bis 2019 konnten ca. 960 t CO2 eingespart werden. Dies entspricht ca. 3,2 Mio. gefahrenen Kilometern eines Benzin-PKWs. Auch in den nächsten Jahren sind zahlreiche Effizienzmaßnahmen wie Beleuchtungserneuerung, Heizventiltausch und Erweiterung der Gebäudeleittechnik sowie Energie-Monitoring geplant. Motiviert und zuversichtlich machen wir uns auf den Weg zur klimaneutralen Kreisverwaltung!

 

Photovoltaikanlage für kreiseigene Liegenschaften

VonNiklas Vath

Erfahrungsaustausch: Energiemanagement für Kommunen

Durch die Arbeit mit dem Energiemanagementsystem nach der ISO-Norm 50001 können wir im Kreis Viersen eine positive Entwicklung vorweisen: Durch systematisches Controlling sowie Energiesparmaßnahmen sind unsere Verbräuche von 2013 bis 2018 um 22 % gesunken und gleichzeitig haben wir rund 320.000 Euro eingespart. Seit 2017 ist der Kreis Viersen mit dem Gebäudemanagement zertifiziert. Durch die DIN ISO 50001 werden Organisationen beim Aufbau eines systematischen Energiemanagements unterstützt.

In einem Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen habe ich als Energiemanager des Kreises Viersen über den Aufbau und Betrieb des Energiemanagements berichtet. Mit der Firma B.A.U.M. Consult wurden Vertreterinnen und Vertreter aus anderen Kommunen ins Kreishaus eingeladen. 25 Energie- und Klimaschutzmanager sowie Führungskräfte haben sich über die Arbeit mit dem Energiemanagementsystem ausgetauscht.

Bei diesem Treffen habe ich die Anforderungen der Norm und den Weg bis zur Zertifizierung vorgestellt. Ich habe insbesondere erläutert, wie Kennzahlen der Energienutzung ermittelt und dargestellt werden können. Die Einbindung von Verwaltungsführung, Hausmeistern und Mitarbeitern in die Arbeit mit dem System ist von zentraler Bedeutung. Durch das systematische Energiemanagement sparen wir nicht nur Kosten und steigern Effizienz, sondern erreichen auch unsere Klimaschutzziele besser.

Seit Anfang 2019 wird die Einführung und Zertifizierung eines Energiemanagementsystems (EnMS) nach ISO 50001 in Kommunen und kommunalen sowie gemeinnützigen Einrichtungen über die Kommunalrichtlinie gefördert.

VonNiklas Vath

Innovationsworkshop in Venlo am 12.06.2019

Am vergangenen Mittwoch, den 12.06.2019, waren unser BIM-Manager, Jan van der Fels und ich auf dem Innovationsworkshop zum Thema zirkulärer Materialien und Gebäuden im Hotel Van der Valk im niederländischen Venlo. Organisiert wurde die Veranstaltung vom C2C ExpoLab und dem Healthy Building Network. Neben dem Netzwerken mit verschiedenen Akteuren im Bereich des nachhaltigen und zirkulären Bauens standen Vorträge zu Business Cases sowie Gebäuderestwerten im Vordergrund.

Die Teilnahme am Innovationsworkshop war für uns eine super Gelegenheit, uns mit anderen Akteuren auszutauschen. Wir konnten über unsere eigenen Erfahrungen berichten und erhielten neue spannende Einblicke in Aspekte gesunden Bauens. Dieser Workshop findet am 10.09.2019 nochmals in Krefeld statt.

 

Mehr Infos gibt es hier:

https://healthybuildingnetwork.com/de/innovationsworkshop-c2cexpolab-1206/

VonNiklas Vath

Zwei weitere Gebäude am Ransberg

Dass der Kreis Viersen mit dem neuen Kreisarchiv am Ransberg in Viersen-Dülken auch ein Statement in Sachen „zirkuläre Wertschöpfung“ abgeben will, ist bekannt. Inzwischen plant die Kreisverwaltung im Gewerbegebiet Ransberg – direkt entlang der Viersener Straße zwei weitere Gebäude. Hier sollen auch das dringend benötigte Ersatzgebäude für die Overbergschule (Förderzentrum West) und ein neues Straßenverkehrsamt entstehen. Auch sie sollen nach den Prinzipien der „zirkulären Wertschöpfung“ gebaut werden.

Die Gebäude sollen damit mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen. Alle Baustoffe und Materialien sollen nach ihrer Nutzung neu verwendet werden können. Dieses Prinzip gilt für den Beton und den Fußbodenbelag genauso wie für die Schreibtischstühle und andere Möbel. So soll das Kreisarchiv über seine Bedeutung als Archiv hinaus zu einem Ort werden, der die Besucher einlädt, über Themen wie Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung nachzudenken.

Kurz vor der Bauphase: Das Kreisarchiv

Direkt am Beginn der kleinen Stichstraße zu den Kreiseinrichtungen wird das Kreisarchiv liegen. Es wirkt hier als repräsentatives Eingangsgebäude besonders stark. Der Haupteingang ist abgewandt von der verkehrsreicherem Viersener Straße. Das Archiv ist etwas nach Süden versetzt und gibt den Blick auf die anschließende Bebauung frei.

Zurzeit laufen die Fachplanungen für das Kreisarchiv. Sie sind der letzte Schritt vor der Vergabe der Bauarbeiten. Der erste Spatenstich für das Kreisarchiv soll Anfang 2019 erfolgen.

Mehr Platz für die Kreisverwaltung: Das Straßenverkehrsamt

An das Kreisarchiv schließt westlich (in Richtung Dülken) das Straßenverkehrsamt an. Es könnte aus zwei Gebäudeteilen bestehen, die einen Innenhof mit dem Parkplatz umschließen. Der Parkplatz seitlich mit Wänden eingefasst und verbirgt so die Autos der Besucher. So wird es keinen hässlichen Großparkplatz geben, sondern kleinere Parkzonen.

Angedockt an das Berufskolleg: Die Förderschule

An dritter Stelle folgt der Ersatzbau für die Overbergschule. Er ist zum Bau des Berufskollegs Viersen hin ausgerichtet. Die Schule soll den Schulhof (mit der Cafeteria) des Berufskollegs abschließen und damit auch einen gemeinsamen Zugang haben. Eine alternative Nutzung als Teil des Berufskollegs wäre später gut möglich. Dort, wo die Schulachsen und die Achse der neuen Kreisgebäude aufeinandertreffen, entsteht für die Schule ein spannender Innenhof, der einen geschützten Bereich bildet. Die einzelnen Gebäudeteile werden durch Glaselemente miteinander verbunden. Der Haupteingang liegt am großen Schulhof des Berufskollegs. Hier könnte eine Vorfahrt für Schulbusse mit einer Wendeschleife sein.

Nachbarschaft mit Mehrwert

Das Nebeneinander der drei Neubauten macht es möglich, im Sinne der zirkulären Wertschöpfung viele Einrichtungen und Anlagen gemeinsam zu nutzen und somit einen noch größeren Effekt zu erzielen.

So könnte die Energie für alle Gebäude gemeinsam erzeugt und genutzt werden und auch die Haustechnik könnte auf doppelte Strukturen verzichten. So ließen sich Heizung und Klimatechnik genauso für mehrere Gebäude einrichten wie ein Regenwasserspeicher oder die Infrastruktur für die IT.

Auch die Außenanlage aller Gebäude könnte durch ein Gestaltungskonzept mit „aus einem Guss“ eine aktiv zur Steigerung der Artenvielfalt beitragen.

Die Neubauten bieten für den Kreis Viersen als öffentliche Verwaltung die einmalige Chance, an gleich drei Gebäuden zu zeigen, dass zirkukläre Wertschöpfung funktioniert. Gleich mehrere Kommunen in NRW wollen sich bei ihren Neubauten an der zirkulären Wertschöpfung orientieren. Viele sind allerdings noch in der ersten Planungsphase. Das Interesse der Fachwelt am Bau des Kreisarchivs ist deshalb schon jetzt sehr groß.

Die drei Gebäude des Kreises sollen darüber hinaus nicht nur Leuchttürme für die zirkuläre Wertschöpfung sein. Durch ihre hochwertige architektonische Gestaltung können Sie einen wichtigen Beitrag zur Quartiersentwicklung am Ransberg leisten. So werden Sie einen starken Akzent am Dülkener Ortseingang setzen.