Schlagwort-Archiv BIM

VonBruno Wesch

Kreis Viersen ist neues GEFMA-Mitglied

Seit dem 01. Juni 2019 ist das Gebäudemanagement des Kreises Viersen Mitglied im Deutschen Verband für Facility Management e.V. (German Facility Management Association, kurz: GEFMA) – sehr begrüßt von Vorstandsmitglied Prof. Dr. Michael May, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

Der Branchenverband vertritt das Facility Management in der Öffentlichkeit und engagiert sich mit seinen Mitgliedern für ein einheitliches Begriffsverständnis, den Wissenstransfer und Qualitätsstandards. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Beschreibung notwendiger Dienstleistungen und deren Organisation, um Nicht-Wohngebäude, wie Büros, Fabriken, Krankenhäuser oder auch Hochschulen, wirtschaftlich und rechtskonform zu betreiben. Gleichzeitig leistet die GEFMA wertvolle Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich der Anforderungen des Betriebs von Gebäuden und sensibilisiert Bauschaffende, wie Architekten und Ingenieure, diese bereits während der Bauplanung zu berücksichtigen.

Wie beim Kreis Viersen steht auch bei der GEFMA die ganzheitliche Betrachtung von Immobilien über den gesamten Lebenszyklus an oberster Stelle. Im Rahmen seiner Normierungsarbeit strukturiert der Verband die benötigten Dienstleistungsprozesse zu einem übertragbaren Gesamtmodell, macht damit den Gebäudebetrieb vergleichbar und leistet so einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Branche.

 

Über eine Zusammenarbeit freuen sich: Prof. Dr. habil. Michael May (Vorstandsmitglied GEFMA) und Dipl.-Ing. Bruno Wesch (Leiter Gebäudemanagement Kreis Viersen) Foto: Kreis Viersen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welchen Mehrwert standardisierte Prozesse im Gebäudemanagement erzielen, zeigt unsere Erfahrung bei der Einführung eines nach DIN 50001 zertifizierten Energiemanagementsystems. Aufgrund der organisatorischen Maßnahmen hat sich der Energieverbrauch seither um jährlich etwa 30 Prozent reduziert.

In erster Linie beschreiben die Richtlinien der GEFMA eine zu erreichende Servicequalität und damit einen Komfort am Arbeitsplatz unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten auch außerhalb des öffentlichen Sektors. Mit unserer Mitgliedschaft im Verband wollen wir die Möglichkeit nutzen, die allgemeinen Standards der GEFMA zu adaptieren, um uns hinsichtlich Gebäude- und Servicequalität mit der freien Wirtschaft zu messen, uns gleichzeitig aber auch mit einer modernen Arbeitsumgebung als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

Als wesentlich dafür gilt eine durchgängige Digitalisierung mit klaren Prozessen und Strukturen. Die erforderliche Gliederung von Arbeitsvorgängen zur Umsetzung des auch in Viersen genutzten Building Information Modellings (BIM) und der prozessorientierte Ansatz der GEFMA unterstützen sich hier wechselseitig. Mit Hilfe von BIM soll das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung erreicht werden. Denn die digitale Arbeitsmethode generiert und verwaltet einheitlich strukturierte Daten, die notwendig sind, um Gebäude qualitativ hochwertig zu planen, wirtschaftlich zu errichten, effizient zu betreiben und letztlich die verbauten Wertstoffe für ein etwaiges Recycling zu dokumentieren. Die gesammelten Gebäudedaten bilden aber auch die Basis, um den derzeitigen Entwicklungsstand zu analysieren und nachhaltigere Entscheidungen zu treffen.

Deshalb will sich das Gebäudemanagement des Kreises Viersen aktiv in den Verband einbringen und die Ziele und den Nutzen einer zirkulären Wertschöpfung umfassend kommunizieren. So ist bereits eine Zusammenarbeit mit der GEFMA zum Thema „Praxisanwendung BIM – FM im kommunalen Umfeld“ geplant.

Unser primäres Anliegen ist es, ein besseres Verständnis der Branche hinsichtlich ihrer Verantwortung für die verbauten Ressourcen zu schaffen. Denn auch wenn der Lebenszyklus von Gebäuden endet, können und sollten deren Bestandteile einem neuen Kreislauf zugeführt werden.

VonBruno Wesch

05.07.2019 Bekanntmachung Architektenwettbewerb

Das EU-Vergabe-Verfahren zum Architektenwettbewerb „Neubau Straßenverkehrsamt (Führerschein- und Zulassungsstelle) und Förderzentrum wurde am 05.07.2019 im EU-Amtsblatt unter der Nummer

2019/S 128-313310

veröffentlicht.

Alle Details zur Teilnahme finden sie unter:

https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:313310-2019:TEXT:DE:HTML&src=0

Der Architektenwettbewerb soll einen wichtigen Beitrag zur Quartiersentwicklung am Ransberg leisten.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung am Verfahren.

VonBruno Wesch

Building Information Modeling-Konferenz am 05.07.2019 in Düsseldorf

Eröffnung der Konferenz durch Herrn Dr. jur. Thomas Wilk (Leiter der Abteilung Bauen im MHKBG)

Unter Leitung von Herrn Dr. jur. Thomas Wilk (Leiter der Abteilung Bauen im MHKBG) trafen sich 40 BIM-Experten aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Verwaltung im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

 

Einführend referierten zwei öffentliche Bauherren über ihre Erfahrungen mit BIM im Praxiseinsatz. In den anschließenden drei Workshops wurde sich dann intensiv mit verschiedenen BIM-Themenschwerpunkten befasst.

Herr van der Fels und ich konnten uns aktiv einbringen in einem Workshop mit dem Titel:

„Von BIM-Zielen und BIM-Anwendungsfällen bis hin zum BIM-Referenzprozess“.

Das Ziel war die Erarbeitung einheitlicher Zielbeschreibungen und Anwendungsfelder für den Einsatz von BIM in Bau-Projekten öffentlicher Auftraggeber. Auf dieser Basis wird die Ableitung allgemeingültiger Auftraggeber-Informations-Anforderungen (AIA) möglich. Die AIA bilden die Grundlage einer Beauftragung von BIM-Leistungen und könnten als unterstützende Handreichung den 396 Kommunen in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt werden.

Wir freuen uns, die bisherigen BIM-Erfahrungen aus unserem Pilotprojekt „Neubau Kreisarchiv“ für eine Entwicklung von allgemeingültigen Empfehlungen für NRW beisteuern zu können. Leider haben die zwei Stunden Workshop nicht ausgereicht, um alle Anwendungsfelder der BIM-Methode zu benennen. Daher wurde ein weiteres Treffen beschlossen.

Zum Abschluss der Konferenz stellten die Leiter  der Workshops die bisherigen Ergebnisse allen Teilnehmern vor.

 

 

 

 

An dieser Stelle nochmals lieben Dank an die Kollegen für den regen fachlichen Austausch.

 

VonMarkus Wöhrl

Virtueller Rundgang durch das „Open-Space-Büro“

Im Kreishaus Viersen sind die gelebten Prinzipien der zirkulären Wertschöpfung jetzt auch sichtbar. In der Abteilung Gebäudemanagement ist eine neue Arbeitswelt entstanden, deren Konzept sich sowohl auf die Grundlagen der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, als auch der umfassenden Digitalisierung stützt. Das sogenannte „Open-Space-Büro“ bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Gebäudemanagement ein Arbeitsumfeld mit recycelten, natürlichen und technologisch modernsten Ausstattungsmerkmalen. Die offene Bürostruktur steht für eine kommunikativere, effektivere und effizientere Zusammenarbeit.

Machen Sie einen Rundgang durch das Büro – hier geht’s zur Vollbildansicht.

VonMarkus Wöhrl

Erstes BIM-Modell des Kreisarchivs Viersen

Unser neues Kreisarchiv existiert bereits, bevor der erste Spatenstich gemacht wurde: Als digitaler Zwilling. Mit Hilfe des Building Information Modeling (BIM) können Sie das Gebäude schon jetzt kennenlernen. Auf Grundlage eines digitalen Bauwerkmodells, dem BIM-Koordinationsmodell, sind alle Planungsprozesse nachvollziehbar: Von der Konstruktion des Rohbaus über die Klimatechnik oder den Innenausbau bis zur Anordnung der Archivregale und Büromöbel.

VonMarkus Wöhrl

Jan van der Fels wird BIM-Manager des Kreises

Mit einer zukunftsorientierten Personalie unterstreichen wir unsere Vorreiterrolle im Bereich höherer Nachhaltigkeit und hoher Wertschöpfung bei Bauprojekten. Am 1. Februar haben wir Jan van der Fels als „BIM“-Managers im Bereich Gebäudemanagement begrüßt. Die Abkürzung BIM steht für Building Information Modeling. Jan van der Fels ist als Bauingenieur für die fachspezifische Betreuung und Unterstützung bei der BIM-Einführung sowie für die BIM-Begleitung der Bauprojekte verantwortlich.

Unter BIM versteht man eine innovative, auf digitalen Werkzeugen basierende Methode, die sowohl den Prozess der Planung und des Bauens als auch des Gebäudebetriebs ganzheitlich unterstützt und optimiert. Sie ist Voraussetzung, um eine konsequente zirkuläre Wertschöpfung, also Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, verwirklichen zu können. Auf Grundlage eines digitalen Bauwerkmodells, dem BIM-Koordinationsmodell, werden dabei sämtliche Prozesse im Verlauf eines Bauprojekts virtuell dargestellt und innerhalb einer Datenbank die zugehörigen grafischen, geografischen und alphanumerischen Parameter und Kennwerte zugeordnet.

„Den Neubau des Kreisarchivs in Viersen haben wir bereits mit BIM geplant und tragen damit den Prinzipien der zirkulären Wertschöpfung Rechnung. Deshalb war es uns wichtig, für diese verantwortungsvolle Aufgabe eine Stelle im Gebäudemanagement zu schaffen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Jan van der Fels diese kompetente Unterstützung gefunden haben und heißen ihn herzlich willkommen.“ (Landrat Dr. Andreas Coenen)

„Auch Bauvorhaben im öffentlichen Bereich gestalten sich zunehmend komplexer. Das erfordert mehr Transparenz in der Kommunikation und Zusammenarbeit mit Planern und Nutzern und ist Teil der umfangreichen Aufgaben im BIM-Umfeld, für die wir unserem neuen Kollegen viel Erfolg wünschen.“ (Bruno Wesch, Abteilungsleiter Gebäudemanagement beim Kreis Viersen)

„Mich begeistert die eingeführte neue Methodik des BIM in Kombination mit der Nachhaltigkeit, die durch die zirkuläre Wertschöpfung erzielte wird. Die Herausforderungen, die im Aufbau der erforderlichen Strukturen liegen, werde ich mit großem Engagement angehen, um so den Kreis Viersen in seiner Vorbildfunktion zu unterstützen.“ (Jan van der Fels, BIM-Manager)